PJ (nicht überprüft)

Mi. 11 Feb 2026 - 20:11

Antwort auf von Roland Pardon (nicht überprüft)

Ihren Aussagen möchte ich aus zwei Gründen widersprechen. 
Grund 1: Vertreter des Islam (genauso wie Vertreter des Christentums) werden nur von einer bestimmten Sorte Politiker gepampert. Das sind Menschen, die selbst (streng)religiös sind oder Angst vor Gläubigen haben. Weiterhin herrscht bei vielen, speziell älteren, Politikern der Irrglaube vor, dass 80 % der Bevölkerung religiös sind (Christlich, Jüdisch, Islamisch, etc.) und die Partikularinteressen dieser Gruppen zu respektieren, bedienen und zu schützen sind. Wenn ein Mensch Angst vor der Abwahl und damit einhergehendem Bedeutungs- und Einkommensverlust hat, dann wird diese Person ängstliche, rückwärtsgewandte Politik machen. 

Grund 2: Niemand von uns weiß, wie die Welt in 20 Jahren aussehen wird. Wir haben in unzähligen Ländern geringe Geburtenzahlen und in manchen Ländern wie Italien oder Deutschland sogar mehr Sterbefälle als Geburten, die nicht einmal mehr durch Migration ausgeglichen werden. Außerdem können die Geldflüsse für Islamisten durch wegbrechende Ölverkäufe oder einen Regimewechsel (z. B. im Iran) buchstäblich über Nacht versiegen. Dazu reicht wieder ein Blick in die Statistik: Weltweit werden Solar- und Windenergiekapazitäten ausgebaut. Wo möglich, wird der Öl- und Gasverbrauch zurückgefahren. 
China geht voran, Europa folgt und die USA sind momentan die einzigen Bremser dieser (IMHO nicht aufzuhaltenden) Entwicklung. 

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