"Die Linke setzt sich wenigstens aktiv mit dem Antisemitismus in den eigenen Reihen auseinander."

Sie SETZTE sich bis zum Oktober 2023 gegen Antisemitismus ein, als Persönlichkeiten wie Gysi, Pau oder Ramelow den Diskurs bestimmten. Das hat sich seitdem gedreht, weil in Folge des Gazakrieges viele junge identitäspolitische Aktivisten sowie Unterstützer der Pälestinenser in die Partei eingetreten sind, die ihre Abneigung gegen Israel oder Juden kaum verbergen. Deswegen sind ja auch Klaus Lederer und der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg Andreas Büttner aus der Partei ausgetreten.

Reichinnek, Pellmann, Schwerdtner und Pantisano verhalten sich sehr gehemmt, insbesondere wenn es um den zunehmenden Antisemitismus in der Jugendverband Linksjugend solid oder dem Berliner Landesverband geht. Sie wiegeln ab und kneifen vor einer Auseinandersetzung mit den radikalisierten Mitgliedern, weil sie fürchten, dass die Partei (und somit auch sie selber) wieder in der politischen Versenkung verschwinden könnten, in der sich die Partei in 2023 befand. Stattdessen lassen sie aktivistischen Schreihälsen und Bundestags-Schwänzern wie Cansın Köktürk den Diskurs bestimmen.

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.