Politik

Theologin warnt vor Vertuschung

MÜNSTER. (exc/hpd) Im Skandal um Missbrauchsfälle in der Kirche hat die Münsteraner katholische Theologin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins die Bischöfe und Ordensoberen vor Vertuschung und Verdrängung gewarnt. „Es geht nicht um wenige Einzelfälle, sondern um ein verbreitetes Phänomen“, sagte die Sozialethikerin vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Mittwoch.

Ultimative Unverschämtheit

FREIBURG. (hpd) In einem beispiellosen Vorgang hat der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ein Ultimatum von 24 Stunden gestellt.

„Gipfel der Scheinheiligkeit“

MASTERSHAUSEN. (gbs/hpd) Mit deutlichen Worten hat der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung die jüngsten Aussagen der Deutschen Bischofskonferenz zu den bekannt gewordenen Fällen von sexuellem Missbrauch in katholischen Institutionen kritisiert.

Kinderschutz vor Beichtgeheimnis

BERLIN. (hpd/hvd) Dem Schutz des Kindeswohls muss ein höherer Stellenwert eingeräumt werden als dem Beichtgeheimnis der katholischen Kirche. Der Humanistische Verband Deutschlands fordert die Bundesjustizministerin auf, die rechtlichen Regelungen entsprechend umzustellen.

Keine Kreuze in Düsseldorfer Gerichtssälen

LINDLAR. (ibka/hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen begrüßt die Entscheidung, in den neuen Sälen des Düsseldorfer Amts- und Landgerichts keine Kreuze anzubringen. Er sieht darin die logische Konsequenz der Trennung von Kirche und Staat.

Patentrecht für Nächstenliebe

DÜSSELDORF. (hpd) Im Landgericht und im Amtsgericht in Düsseldorf wurden sieben Kruzifixe abgehängt und sollen im Neubau nicht wieder aufgehängt werden, was zu grundsätzlichen Irritationen bei den Kirchen und der CDU führte. Nun hat sich auch Jacques Tilly mit einer Zeichnung eingemischt.

Jahrbücher zum Terrorismus

(hpd) Die Jahrbücher zum Terrorismus des Kieler Instituts für Sicherheitspolitik zeichnen sich durch genaue Analysen, sachliche Informationen und abgewogene Einschätzungen aus – mitunter etwas zu nüchtern wirkend, aber überaus erkenntnisreich. Für die Diskussion zum Thema „Terrorismus“ sind sie grundlegend wichtig und informativ.