Antisemitismus

Steh auf! Nie wieder Judenhass

BERLIN. (hpd) Mit der Kundgebung am Brandenburger Tor wurde am gestrigen Sonntag ein Zeichen gegen Antisemitismus und Judenfeindlichkeit gesetzt. Dazu aufgerufen hatte der Zentralrat der Juden und neben viel Politprominenz kamen auch rund 5.000 Teilnehmer.

Antisemitismus in politischen Parteien

(hpd) Die beiden Politikwissenschaftler Dana Ionescu und Samuel Salzborn veröffentlichen in ihrem Sammelband “Antisemitismus in deutschen Parteien” Fallstudien, die den Umgang mit Antisemitismus in allen relevanten deutschen Parteien behandeln. Dabei wird auf Basis einer Fülle von Informationen die Ambivalenz des Verhaltens kritisiert, bei der Israelfeindlichkeit aber die Motivation eines nicht-antisemitischen Antiimperialismus ignoriert.

Wo ist die Grenze?

BERLIN. (hpd) Nachdem es am Rande von pro-palästinenischen Demonstrationen auch in Deutschland zu antisemitischen Äußerungen kam, ist eine Diskussion darüber entbrannt, wo die Grenze zwischen berechtigter Israelkritik und Judenhass zu ziehen ist.

Antisemitismus bei Palästina-Demonstrationen

Auf verschiedenen propalästinensischen Demonstrationen gegen den Angriff Israels gegen den Gaza-Streifen kam es zu antisemitischen Beschimpfungen. Ein Prediger in der An-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln hat dabei sogar zum Mord aufgerufen.

Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Band 22

(hpd) Das "Jahrbuch für Antisemitismusforschung" liegt in seiner 22. Ausgabe mit zwölf Aufsätzen zu drei Themenkomplexen vor. Es beschreibt die Angst vor einer angeblichen "jüdischen Rache" nach 1945, den Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft und Fallstudien zu historischen Aspekten des Antisemitismus. Alle Beiträge stammen von Kennern der jeweiligen Thematik.

Der Fall Hohmann – 10 Jahre danach

BERLIN. (hpd) 2003 hielt die „Tätervolk-Rede“ Deutschland wochenlang in Atem. Die Worte des Politikers Martin Hohmann stießen auf heftigen Widerspruch, teils jedoch auf Zustimmung. Schnell fand die Karriere des Hardliners ein Ende. Der letzte große Antisemitismus-Skandal Deutschlands (Antizionismus einmal ausgeklammert) verdient eine abschließende Betrachtung.

Nachkommen von Affen und Schweinen?

BERLIN. (hpd) Wen meint der ägyptische Staatspräsident Mohammed Mursi, wenn er sagte, dass  "Zionisten Blutsauger sind, Kriegstreiber, Nachkommen von Affen und Schweinen"? Antisemitismus und Bündnispolitik im Nahostkonflikt überfordern die westliche Intuition. Doppeldeutigkeiten und Antisemitismen haben Tradition.

Das Ende einer Schande

WIEN. (hpd) Der Wiener Gemeinderat wird den Dr.-Karl-Lueger-Ring im Stadtzentrum umbenennen. Eine lokalpolitische Entscheidung um ein wenige hundert Meter langes Straßenstück mit einer Bedeutung, die weit über Wien hinausgeht. Ein Kommentar von Christoph Baumgarten