Ethik

Peter Singer (Ted Talk)

"Tragische Missverständnisse"

BERLIN. (hpd) In der linken Tageszeitung "Junge Welt" erschien am Dienstag ein Artikel, der die geplante Vergabe eines Preises für "Tierleidminderung" an den australischen Philosophen Peter Singer scharf kritisierte. Im Internet kam es wenig später zu drastischen Kommentaren, die forderten, "den Typen an die Wand zu stellen". Der Humanistische Pressedienst führte dazu ein Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon, der von den Ausrichtern des Preises eingeladen wurde, die Laudatio auf Peter Singer am 26. Mai in der Berliner Urania zu halten.

Dr. Roland Kipke

Wer A sagt, kann nichts gegen B sagen

TÜBINGEN. (hpd) Vor einem Monat hat sich Edgar Dahl kritisch mit den Thesen des Tübinger Philosophen Roland Kipke auseinandergesetzt, der den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorwarf, inkonsequent zu sein. Nun meldet sich Roland Kipke im hpd mit einer Entgegnung zu Wort.

Spenden mit Herz und Hirn

BASEL. (hpd) Die GBS Schweiz unterhält das Fundraising-Projekt „Raising for Effective Giving“ (REG) und vertritt die dahinter stehende Philosophie des „effektiven Altruismus“. Spenden sollten demnach möglichst effizient eingesetzt werden, um das Leben möglichst vieler empfindungsfähiger Wesen möglichst umfassend zu verbessern. Doch wie ist das möglich?

Aufgeschlagene Bibeln

"Christliche Moral" gibt es nicht

BERLIN. (hpd/rdf) “Die meisten Religionen wurden zur modernen Aufgeklärtheit gezwungen und krallten sich dabei an der Vergangenheit fest” schreibt Michael Shermer in seinem Buch “The Moral Act”. Die Richard-Dawkins-Foundation hat Auszügen aus dem Buch jetzt ins Deutsche übersetzt.

Die Erschaffung Adams (Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Rom)

Die Gottes-Hypothese

BONN. (hpd) “Gott” ist eine Hypothese, die bei der Erklärung der Welt, des Lebens und des Menschen unnötig ist – schon deshalb, weil sie ja nichts erklärt. Alle Versuche, einen “Gott” zu beschreiben, sind leicht als reine Spekulation zu erkennen, auf die sich bestimmte Menschengruppen geeinigt haben – oft unter dem Einfluss eines der ungezählten, charismatischen “Religionsstifter”.

Befruchtung

Schöne Neue Welt

GIESSEN. (hpd) In seinem 1932 erschienenen Roman “Schöne Neue Welt” entwarf Aldous Huxley eine düstere Vision unserer Zukunft. Im Jahre 632 nach Ford, unserem 26. Jahrhundert, werden die Menschen nicht mehr in intimen Umarmungen gezeugt, sondern in anonymen Laboratorien gezüchtet.