Gedenken

Platz der Menschenrechte in München-Riem: Blamage für die ganze Stadt!

Morgen wird weltweit der "Tag der Menschenrechte" begangen. Jedes Jahr wird an diesem Tag die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" gefeiert und gewürdigt, die am 10. Dezember 1948 durch die Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Auch in München finden einige Veranstaltungen statt. Doch ob sich an diesem Tag auch jemand auf den "Platz der Menschenrechte" in München-Riem verirrt? Wolfram Kastner, Vorstandsmitglied des Bundes für Geistesfreiheit München, glaubt das nicht. "Der Platz ist eine fürchterliche Blamage für die ganze Stadt," sagt er.

Kunstaufruf zum Befreiungstag am 8. Mai

Wer mit Sozialen Medien umgehen kann, in denen Bilder, Texte, Töne und Videos kombiniert werden, hat das Potenzial, sich als Künstlerin oder Künstler zu begreifen. Ein Kunstaufruf zum Befreiungstag am 8. Mai wird von der Humanistischen Initiative Schleswig-Holstein betreut mit dem Ziel, Brücken zwischen Menschen zu bauen. Doch es geht um mehr.

Gedenkstein für die ermordeten Barrikadenkämpfer*innen

Der 18. März – Ein nationaler Feiertag!?

174 Jahre nach dem 18. März 1848 versammelten sich vor dem Brandenburger Tor in Berlin, auf dem Platz des 18. März, wieder Bürgerinnen und Bürger, die zwei Grundüberzeugungen teilen. Zum einen die epochale Bedeutung der deutschen Revolution vom 18. März 1848 und die daraus abgeleitete Forderung an den Bundestag: Der 18. März 2023 soll ein nationaler gesetzlicher Feiertag werden.

Demo der gbs-Regionalgruppe Stuttgart/Mittlerer Neckar auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Kundgebung für Meinungsfreiheit zum siebten Jahrestag des Attentats auf Charlie Hebdo

Das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" jährte sich am 7. Januar 2022 zum siebten Mal. Für die Regionalgruppe Stuttgart der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) war dies ein wichtiger Anlass, an die Opfer zu erinnern. Die Karikaturen von Charlie Hebdo, die Grund für das Attentat waren und von denen wir einige gezeigt haben, sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.

Nicht "nur" gedenken – gedenken zu handeln

Zum Volkstrauertag am vergangenen Sonntag hielt die Landessprecherin der Humanistischen Gemeinschaft Hessen, Christiane Friedrich, die Ansprache der kommunalen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof in Egelsbach; aufgrund der anhalten pandemischen Lage diesmal im Freien und mit leider deutlich weniger Besucher*innen als üblich. Die eindrucksvollen Worte dieser Gedenkfeier hätten wahrlich mehr Ohren verdient.

Blumen auf Stolpersteinen in Berlin

Immer und überall gegen Antisemitismus eintreten!

Das Gedenken an die Reichspogromnacht mahnt uns: Nie wieder darf sich so etwas ereignen. Humanist*innen müssen stets klar Stellung beziehen, immer und überall gegen antisemitische Tendenzen und Strukturen aufstehen und ihre Ursachen bekämpfen. Ein Statement von Erwin Kress, Vorstandssprecher des HVD Bundesverbandes.

Weiße Fahnen am Münchner Rathaus

Statt Christi Himmelfahrt Tag der Befreiung als Feiertag

Es ist für eine säkulare Demokratie nicht mehr zeitgemäß, dass in Bayern von 13 gesetzlichen Feiertagen zehn christlich motiviert sind. Am 8. Mai 2021 jährt sich zum 76. Mal das Ende des 2. Weltkriegs. Aber nicht nur wegen der Corona-Krise kann der Tag nicht würdig begangen werden, sondern auch weil der 8. Mai noch immer kein Feiertag ist. Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) München fordert daher, den "Tag der Befreiung" zum gesetzlichen Feiertag zu erklären und stattdessen "Christi Himmelfahrt", in diesem Jahr am 13. Mai, zu streichen.