Gesundheit

Wie die Beulenpest zur Epidemie wurde

Die Beulenpest gilt zu Recht als Inbegriff einer verheerenden Seuche. Als "Schwarzer Tod" entvölkerte sie im Mittelalter ganze Landstriche Europas. Doch schon in der Spätantike grassierte die "Justinianische Pest", und bei einer aktuellen Epidemie in Madagaskar infizierten sich bis Herbst 2017 über tausend Menschen mit dem Erreger, Yersinia pestis. In weiten Teilen der Welt stellt die Beulenpest noch immer eine ernste Bedrohung für die Bevölkerung dar.

Ein Zwischenfazit

Die Homöopathiedebatte und der Paradigmenwechsel in der Medizin

Die Homöopathie ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich erledigt. Ihre Annahmen zur Entstehung von Krankheiten und zur Funktion des Körpers wurden – wie unzählige andere vorwissenschaftliche Vorstellungen – durch die Zellularpathologie Rudolf Virchows und die rasant darauffolgenden medizinwissenschaftlichen Entdeckungen und Entwicklungen ad absurdum geführt. Die Grundannahmen von Samuel Hahnemanns Lehre sind unhaltbar.

Von der Personaluntergrenze bis zur Einmal-Geldprämie

Pflege am Boden – Revolutionierung des Systems oder bloße Verlockungen?

Um den Systemzusammenbruch im Pflegebereich kümmert sich nun mit Jens Spahn (CDU) jemand, der für Krawall und harte Kante bekannt ist. Wird "Personaluntergrenze" statt "Flüchtlingsobergrenze" gar zum Reizthema der Zukunft? Selbst mit den kirchlichen Einrichtungen will sich der neue Gesundheitsminister anlegen, um einen brancheneinheitlichen Tarifvertrag durchzusetzen.

Humanistische Union fordert Bundestag zur Abstimmung über Aufhebung des § 219a StGB auf

Überholtes Informationsverbot zum Schwangerschaftsabbruch endlich abschaffen

Aus Protest gegen die weitere Verschleppung einer Aufhebung des § 219a Strafgesetzbuch (StGB) und als praktische Hilfestellung für Frauen, die sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren wollen, veröffentlicht die Humanistische Union ab sofort auf ihrer Webseite Kontaktdaten von ÄrztInnen und Kliniken, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen.

Kapitalistische Verblendung durch idealisiertes Sterben und verteufelte Suizidhilfe

Pflegenotstand in der Negativspirale

Lieber tot sein wollen als pflegebedürftig? Nur mit Ablenkungsmanövern und Durchhalteparolen ist die Politk der klar absehbaren Katastrophe entgegengetreten. Gegenüber dem Mythos von der hospizlichen Sterbebegleitung blieb die "gottlose" Aufklärung hilflos. Doch plötzlich stehen die untätig Gebliebenen nackt da. In größter kapitalistischer Systemnot wird auf eine Wunderwaffe gesetzt. Sie heißt Jens Spahn.

Seit einem Jahr: Cannabis auf Rezept

Bis vor einem Jahr brauchten Patienten noch eine besondere Erlaubnis dafür. Seit dem 10. März 2017 ist die Verschreibung von Cannabis-Medizin auf Kassenrezept dank eines neuen Gesetzes leichter geworden. Doch es gibt noch erhebliche Widerstände.