Glaube

Kirchenruine in Schottland

Nur noch 33 Prozent der Schotten sind christlich

Im Zusammenhang mit dem schottischen Zensus hat die Humanistische Gesellschaft Schottlands nicht nur die Menschen aufgerufen, die Fragen zur Religion ehrlich zu beantworten, um Kirchenprivilegien abbauen zu können, sondern auch eine eigene Befragung dazu durchführen lassen. Demnach bezeichnen sich nur noch 33 Prozent der Schott*innen als christlich. 2011 waren es noch 53 Prozent.

Spaniens Kirche verliert weiter Gläubige, besonders junge Menschen wenden sich ab

Atheistischer durch die Pandemie

Obwohl Spanien einst als katholisches Land galt, verliert die spanische katholische Kirche seit Jahrzehnten Gläubige. Geschuldet nicht nur der Tatsache, dass jüngere Menschen seltener eines religiösen Glaubens bedürfen, sondern auch der Missbrauchs- und Finanzskandale der Kirche.

Aktuelle Studie

In der Pandemie bröckelt der Glaube

Sowohl der religiöse Glaube als auch das Vertrauen in eine transzendente höhere Macht haben bei den Deutschen im Verlauf der Corona-Krise abgenommen. Darauf weist nun eine umfangreiche Studie hin. Außerdem wurde weniger gebetet und meditiert.

Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten

Glaubenskonstrukte halten der wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand

Die Aliens waren hier!

Seit jeher will der Mensch wissen, woher er kommt und warum alles so ist, wie es ist. Zunächst beantwortete man sich die "großen Fragen" mit Spekulationen, die zur Wahrheit wurden – ein Grundkonzept von Religionen. Wissenschaftlich betrachtet stellt sich jedoch heraus, dass all diese Überzeugungen weit von der Wahrheit entfernt sind.

Warum wir (nicht) glauben

Woraus entspringt die menschliche Religiösität und der Glaube an explizite Gottheiten? Drei Erklärungsansätze haben sich in den letzten Jahren herauskristallisiert: ein sozialpsychologischer, ein kognitiver und ein kontextueller. Ein Team von Forschenden hat diese Ansätze in einer umfangreichen Studie auf die Probe gestellt.

Nur eine Minderheit bekennt sich zum Glauben

Leben ohne Gott in Frankreich

Religiöser Glaube und konfessionelle Bindung verlieren in westlichen Gesellschaften zusehends an Bedeutung. In Deutschland stellen die Konfessionsfreien mit 41 Prozent bereits den größten Bevölkerungsanteil und selbst die USA verzeichnen seit Jahren eine steigende Quote von Agnostikern, Atheisten und Personen ohne konfessionelle Bindung. Dass sich auch Frankreich in diese Entwicklung einreiht, belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IFOP. Demnach leben 51 Prozent der Französinnen und Franzosen ohne jeden Gottesglauben, gleich welcher Religion oder Konfession.

Im Operationssaal

Orthodoxe gegen Organspende

Lässt der Himmelspförtner nur unversehrte Leichen durch?

Die Menschen in der Schweiz sind zunehmend Solidaritätsmuffel. Man könnte es auch weniger schmeichelhaft formulieren: Wir verwöhnten und anspruchsvollen Eidgenossen zeichnen uns durch eine wachsende Portion Egoismus aus. Der zeigt sich bei der Corona-Impfung, aber auch bei der ständerätlichen Diskussion um die Organspende.