Großbritannien

Say No to Faith Schools

Großbritannien

Widerstand gegen religiöse Schulen

Im September hatte die britische Premierministerin Theresa May eine Schulreform angekündigt, die unter anderem das Entstehen neuer Schulen in religiöser Trägerschaft fördern würde. Mays Vorhaben stieß außerhalb religiöser Kreise auf starke Kritik – und führt nun zu einem verstärkten Spendenaufkommen für die Kampagne "Sag Nein zu Glaubens-Schulen" der British Humanist Association.

Dokumentation illustriert Herausforderungen und Gefahren von Ex-Muslimen

"Tsunamis des Atheismus"

Maryam Namazie, gebürtige Iranerin und Gründerin des Rats für Ex-Muslime, konstatiert zunehmende atheistische Bestrebungen innerhalb vieler muslimischer Gemeinden in Großbritannien. Allerdings hätten viele Menschen Angst sich öffentlich von ihrem Glauben abzuwenden, da sie Diskriminierung und Isolation durch ihre muslimischen Gemeinden befürchten: "Da ist eine große Gruppe von Menschen, welche weder gehört noch gesehen werden", so Namazie.

Kind Schule

Großbritannien

Religiöse Schulen im Aufwind

Die neue britische Premierministerin Theresa May plant eine Schulreform, die es unter anderem Schulen in religiöser Trägerschaft ermöglichen soll, 100% ihrer Schüler nach dem Glauben auszuwählen. Bislang lag dieser Anteil bei maximal 50%.

Nach dem Brexit

Großbritannien: Ausländerhass nach Brexit-Votum

Besorgniserregende Zeichen

LONDON. (hpd) Der Ausgang des Brexit-Votums hat in Großbritannien nicht nur zu kräftigen Verwirbelungen in der politischen Landschaft geführt. Landesweit haben auch ausländerfeindliche Angriffe zugenommen.

Nach dem Brexit-Votum

Wie Enttäuschte die Grundsätze der Demokratie missachten

BERLIN. (hpd) Die Volksbefragung über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens war nicht nur ein Gradmesser zur Akzeptanz der EU in der Bevölkerung, sondern warf auch ein Licht auf das Demokratieverständnis von Akteuren und Beobachtern innerhalb wie außerhalb Großbritanniens. Viele vom Votum Enttäuschte kritisieren nicht nur das Abstimmungsergebnis, sondern die Abstimmung selbst. Dabei gerät leider einiges durcheinander und demokratische Grundsätze zum Teil erheblich unter die Räder.

David Cameron bei der Bekanntgabe seines Rücktritts

Kommentar zum Brexit

Populisten: Zu allem bereit und zu nichts in der Lage

BERLIN. (hpd) Nigel Farage, der Führer der "UK Independence Party" (Ukip), der britischen Unabhängigkeitspartei, lässt die staunende Nation fröhlich winkend zurück. Nach Boris Johnson schleicht sich jetzt also der zweite Hauptverantwortliche für das Referendum über den EU-Austritt aus seiner Verantwortung.

London

Kommentar zum Brexit

Klein-England siegt

BERLIN. (hpd) Was tun? Die Aussichten in Großbritannien sind düster. Schottland und Nordirland könnten das Vereinigte Königreich verlassen. In England zeichnet sich ein Klassenkampf ab zwischen Jung und Alt, Groß- und Kleinstadt, Gewinnern und Verlieren der Globalisierung. Die Sieger der Volksabstimmung werden sich schnell verfeinden: die einen wollen ein modernes, dereguliertes Großbritannien, die anderen wollen zurück in die 1970er Jahre. Der Kampf wird nicht intellektuell ausgetragen werden.