Humanes Sterben

Gröhe und die Sterbehilfe

Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will ein Verbot von organisierter Beihilfe zum Suizid gesetzlich festschreiben lassen.

Die Mauer der Psychiatrie

Der Wille des Einzelnen in einer psychiatrisierten Gesellschaft

BERLIN. (hpd/dghs) Suizid ist ein Grundrecht. Suizid ist auch ein Menschenrecht. Es lässt sich auf europäischer Ebene aus Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) herleiten. Sie schützt neben dem Familien- ganz allgemein das Privatleben eines Menschen in all seinen Facetten. Auch das Ende des menschlichen Lebens fällt somit unter diesen Schutz.

Elke Baezner

Säureanschlag

"Absolut indiskutabel"

BERLIN. (hpd/dghs) Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit reagiert die DGHS auf ein Buttersäure-Attentat auf die Vereinspräsidentin Elke Baezner. “Gewalt und Körperverletzung als Mittel der Auseinandersetzung sind absolut indiskutabel”, so Vizepräsident Adi Meister in einer ersten Stellungnahme.

Serien neu gesehen

Mein Leben gehört mir!

(hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Der Philosoph Edgar Dahl erläutert anhand des Films “Das Meer in mir” eine Vielzahl an Formen der Sterbehilfe.

Pressekonferenz

Mein Ende gehört mir

BERLIN. (hpd) Heute stellte sich in Berlin das Bündnis “Selbst­bestimmung bis zum Lebens­ende” vor. Die beteiligten Verbände und Organi­sationen fordern, dass auch zukünftig die Suizid­hilfe in Deutsch­land straf­frei bleiben muss - entgegen den Plänen der neuen Bundes­regierung.

Hilfe für Sterbende zulassen!

BERLIN. (hpd/dgpd) In einem persönlichen Schreiben hat sich Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), wegen des auf dem Ärztetag beschlossenen Verbots der ärztlichen Suizidbeihilfe an die Präsidenten der Ärztekammern sowie die Ministerpräsidenten und Gesundheitsminister der Bundesländer gewandt. Hier der Wortlaut.

Gewissensfreiheit muss auch für Ärzte gelten

BERLIN. (hpd/dgpd/hvd) Drei Wochen vor dem Deutschen Ärztetag in Kiel hat der Vorstand der Bundesärztekammer seine Position zum ärztlich assistierten Suizid zurückgenommen und ein Chaos verursacht. In einer gemeinsamen Erklärung  von Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch manifestiert sich eine Re-Dogmatisierung und ein Trauerspiel um das ärztliche Ethos.

Was ist eine Patientenverfügung?

BERLIN. Mit Patientenverfügungen ist es wie bei dem Lied: „Wer, wie, was; wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm“, aus der "Sesamstraße". Es sollen mehrere hundert Varianten von Patientenverfügungen im Umlauf sein, darunter streng christliche und eng juristische. Eine Sammlung von Musterverfügungen beim „Zentrum für medizinische Ethik“ in Bochum verzeichnete vor drei Jahren über 180 verschiedene Exemplare. Inzwischen werden es viel mehr sein.