Iran

Iranische Taekwondo-Athletin verlässt aus Protest das Land

Den Kopf frei kriegen

Sie war die erste Frau, die für den Iran auf dem olympischen Treppchen stand. 2016 gingen die Bilder von Taekwondo-Kämpferin Kimia Alisadeh um die Welt: Stolz trug die 18-Jährige in Rio de Janeiro ihre Bronzemedaille, um den Kopf einen weißen Hidschab. Alle Frauen im Iran müssen dieses Kopftuch tragen, Repräsentantinnen des Landes auch im Ausland. Nun hat Kimia Alisadeh den Hidschab abgelegt und ihrem Heimatland den Rücken gekehrt.

Offener Brief an "Die Linke"

Mina Ahadi: "Die Iran-Politik der Linkspartei ist heuchlerisch"

Die Tötung des islamistischen General Qasem Soleimani hat den Konflikt zwischen dem Iran und den USA drastisch verschärft. Indessen adressiert die Partei "Die Linke" Forderungen nach einer Deeskalation vor allem an die USA. Die Exil-Iranerin und Menschenrechtlerin Mina Ahadi sieht darin eine "Politik der Einseitigkeit". In einem offenen Brief wendet sie sich an die Partei.

Iran: Influencerin wegen Blasphemie angezeigt und festgenommen

Im Netz nennt sie sich Sahar Tabar und veröffentlich auf ihrem Instagram-Account vor allem Fotos von sich selbst. Bekannt wurde sie vor zwei Jahren durch Bilder ihres im Stile eines Zombies geschminktes Gesichts und starke Bildbearbeitung, die ihr ein groteskes Aussehen verliehen. Die Netz-Berühmtheit wurde nun wegen Vorwürfen der Blasphemie, Beleidigung des Islam, Aufruf zur Gewalt und ihres schlechten Einflusses auf die Jugend festgenommen.

Protest der "Femen" vor der iranischen Botschaft in Berlin.

Happy Birthday! Vier Dekaden Barbarei im Iran

Zum vierzigsten Mal schon jährte sich im Februar 2019 ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. Die gegenwärtige postmoderne Phase, in der Aufklärung und Humanismus als despotisch diffamiert werden und einem Relativismus weichen, der Theorien und Ideologien gleichwertig nebeneinander stellt, kann ohne die Islamische Revolution von 1979 im Iran nicht verstanden werden.