Israel

Mit BHs gegen Ultraorthodoxe

Im Rahmen der Vorbereitungen des letzten Eurovision Song Contest kam es im israelischen Tel Aviv zu Protesten ultraorthodoxer Juden gegen die Vorbereitung und Durchführung des Events am Sabbat. Hunderte Ultraorthodoxe lieferten sich Rangeleien mit der Polizei, die versuchte die Versammlung der Protestierenden aufzulösen. Eine kleine Gruppe Frauen zog zum Protest gegen die Ultraorthodoxen ihre T-Shirts aus und vertrieb so die religiösen Männer.

Israelische Flagge

Ein aufklärerisches Buch gegen einseitige Zerrbilder

Der Publizist Alex Feuerherdt und der Politikwissenschaftler Florian Markl kritisieren in ihrem Buch "Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert" die im Titel angesprochene absonderliche Verurteilungspraxis. Auch wenn man den beiden Autoren eine einseitig pro-israelische Beschreibung zuschreiben will, stimmen doch die notwendigen Einwände gegen den falschen Maßstab, der für die Politik des jüdischen Staates häufig angelegt wird.

Der "neu-deutsche" Antisemitismus

Arye Sharuz Schalicar, der es von der Berliner Graffiti-Szene bis zum Direktor in einem israelischen Ministerium gebracht hat, kritisiert in seinem Buch "Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland?" insbesondere einen israelfeindlichen Antisemitismus. 

Ikea Israel - ultraorthodoxer Katalog

Israel: Klage gegen IKEA-Katalog ohne Frauen eingereicht

Vor zwei Jahren musste sich IKEA entschuldigen, nachdem das Unternehmen in Israel einen Katalog versendet hatte, der nur Männer und Jungen zeigte. Keine Frauen abzubilden war ein Zugeständnis an als ultraorthodox zusammengefasste Gruppen. Nun hat Hannah Katsman zusammen mit dem Israel Religious Action Center eine Klage gegen IKEA Israel eingereicht.

Amerikanische, jüdisch-orthodoxe Touristen in Tel Rumeida in Hebron

Hebron: eine Stadt im Ausnahmezustand

Im September dieses Jahres jährte sich das Oslo-Friedensabkommen zum 25. Mal. Obwohl gescheitert, dient es noch immer als Grundlage für eine Zwei-Staaten-Lösung. Basierend auf Oslo entstanden weitere Abkommen, die den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ermöglichen sollten. Das Hebron-Protokoll von 1997, das die zweitgrößte Stadt des Westjordanlands in zwei Teile teilt, war ein solches. Genützt hat es nichts.