Katholische Kirche

Spanien

Psychologische Begutachtung von Priesteranwärtern in Diskussion

Da die Berichte zu sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche nicht abreißen, erwägt die spanische Konferenz religiöser Menschen (Conferencia Española de Religiosos, kurz: Confer) nun eine psychologische Begutachtung ihrer Amts-Anwärter. Um weiteren Schaden für die Kirchen, hier vor allem der katholischen, abzuwenden, steht diese Überprüfung als Teil eines auszuarbeitenden Maßnahmenpaketes zur Debatte. Im Falle zukünftiger katholischer Amtsinhaber, soll auch die affektive Reife zum Zölibat geprüft werden.

Kathedrale von Salamanca

Spanien

Priester nach Missbrauch Minderjähriger ins Ausland gesendet

Die spanische katholische Kirche fällt im Rahmen der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen immer wieder besonders negativ auf. Vertuschung, Schweigegeld für Opfer, Schutz der Täter vor Behörden und vieles mehr wurde und wird aufgedeckt. Was schon jetzt nach einem besonders dick aufgetragenen Fortsetzungs-Krimi klingt, steigert sich noch. Hat die spanische katholische Kirche doch ihre Pädophilen sogar ins Ausland verschoben.

Wer Kinder stärken will, sollte sie von Religionen fernhalten

Unterwerfung, jeden Sonntag

Mit einem Aktionstag fordert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands eine grundlegende Reform ihrer Kirche: keine Machtstrukturen, eine andere Sexualmoral – lauter prima Anliegen. Ebenso gut könnte man allerdings fordern, dass der FC Bayern München sich in einen Lyrikverlag umwandelt.

Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

Systemisches Versagen von Kirche und Justiz

Im September enthüllte eine Studie das Ausmaß des Missbrauchs in der deutschen katholischen Kirche. Doch von den Staatsanwaltschaften blieb die Kirche bislang trotzdem weitgehend unbehelligt. Eine unangemessene Sonderbehandlung, finden Strafrechtsexperten. 

Italien

Priester wegen sexuellen Missbrauchs suspendiert – Vatikan hebt Strafe auf

In den letzten Monaten und Jahren hat sich gezeigt, dass die katholische Kirche weltweit sexuelle Übergriffe auf Minderjährige durch ihre eigenen Amtsträger vertuscht hat. Nach Chile, Deutschland und den USA blicken alle nun nach Italien. Im Vatikan scheint der Wunsch zu leugnen und zu vertuschen noch immer besonders hoch. Betroffenen-Organisationen kämpfen um Gehör. Nun wurde aus Rom auch noch die 2016 verhängte Suspendierung eines Schweizer Geistlichen wegen sexueller Übergriffe zurückgenommen. Begründung: Der Mann sei zu alt.

Frauenfeindlichkeit in der katholischen Kirche

Schweizer Feministinnen kehren Kirche den Rücken

Sechs namhafte Feministinnen in der Schweiz haben nun öffentlichkeitswirksam ihren Austritt aus der katholischen Kirche bekanntgegeben. Die Gründe dafür seien das anhaltende frauenfeindliche Verhalten der katholischen Kirche. Warum kommt der Austritt erst jetzt?

Spanien

Schweigegeld für Missbrauchsopfer

Die Gläubigen laufen der katholischen Kirche scharenweise davon. Grund dafür sind auch die weltweit aufgedeckten Fälle von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch katholische Würdenträger sowie deren Vertuschung. In Spanien scheint letztere für manche Kleriker noch immer das Mittel der Wahl zu sein. Besonders hervorgetan in Bezug auf Vertuschung und Angebote von Schweigegeld hat sich der Bischof von Salamanca.

Chile

Katholische Kirche nach Missbrauchsfällen auf Vertrauenstiefstand

Nachdem in Chile sexueller Missbrauch Minderjähriger durch den Klerus und dessen jahre- bis jahrzehntelange Vertuschung durch hochrangige katholische Amtsinhaber bekannt geworden ist, hat die Kirche dort stark an Ansehen und Vertrauen verloren. Auch der Besuch des Papstes zu Beginn des Jahres konnte das Image der Kirche nicht retten. Die Menschen stuften die päpstlichen Entschuldigungen sowie den Willen zur Aufklärung und zur Verhinderung neuer Verbrechen als nicht ausreichend und nicht glaubwürdig genug ein.