Kirchenaustritt

Schweiz: Massiv mehr Kirchenaustritte

Laut Bericht des öffentlich-rechtlichen schweizerischen Senders SRF erlebt die römisch-katholische Kirche der Schweiz derzeit so viele Kirchenaustritte wie nie zuvor - wegen des Missbrauchsskandals aber auch wegen einer allgemeinen Entfremdung von der Institution Kirche.

Kirchenaustritt nach 46 Jahren

"Wir sehen uns in der Hölle"

46 Jahre lang war der Journalist Christian Parth Mitglied der katholischen Kirche. Der Missbrauchsskandal brachte für ihn schließlich das Fass zum Überlaufen: Vor wenigen Tagen ist er ausgetreten. In einem Facebook-Post wendet er sich an die Glaubensinstitution und den Papst und erläutert seine Entscheidung. Fast 6.500 Personen haben in dem sozialen Netzwerk bisher darauf reagiert, 3.700 haben den Beitrag geteilt.

Kirchenbänke

Spanien: Land mit drittgrößtem Verlust an christlichen Gläubigen in Europa

Die katholische Kirche verliert mehr und mehr Gläubige. Dieser Trend zeigt sich besonders in Westeuropa und wird noch verstärkt durch die zahlreichen Aufdeckungen von Missbrauchsfällen weltweit. Das einst so katholische Spanien ist nun das drittstärkste Land, bezogen auf die Differenz zwischen der Anzahl an Personen, die christlich erzogen wurden und derer, die sich heute noch als christlich einordnen. Damit liegt Spanien nur hinter Norwegen und Belgien.

Frauenfeindlichkeit in der katholischen Kirche

Schweizer Feministinnen kehren Kirche den Rücken

Sechs namhafte Feministinnen in der Schweiz haben nun öffentlichkeitswirksam ihren Austritt aus der katholischen Kirche bekanntgegeben. Die Gründe dafür seien das anhaltende frauenfeindliche Verhalten der katholischen Kirche. Warum kommt der Austritt erst jetzt?

Kirchenbänke

Nach Missbrauchsskandalen

Chile: Kollektive Kirchenaustritte

Zahlreiche Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, oft an Minderjährigen und von hohen Stellen gedeckt, erschütterten Chile in den letzten Wochen und Monaten. Nach Aufdeckung von Missbrauch, Vertuschungen, einer mageren Reaktion des Papstes und einer zögerlichen Aufarbeitung durch die Bischofskonferenz, verlassen nun zahlreiche Menschen die katholische Kirche.