Klimawandel

Klimatrollfutter: 16 Antworten auf 16 Fake-Fragen

Soll man Trolle füttern? Die Fraktionen des Bundestages haben guten Grund, dies nicht zu tun. Die 16 Fragen, für die derzeit von Klimawandelleugnern Unterschriften gesammelt werden, sind Fake-Fragen. Sie fußen auf wissentlich falschen Prämissen. Sie zeigen eine solche Renitenz gegenüber dem breiten Konsens zur Klimakrise, dass man mit Recht sagen kann: Wer solche Argumente aufführt, dem ist nicht zu helfen.

Kommentar zur Fridays-for-Future-Diskussion

Seid ihr Freak oder was?

Die aktuelle Klimadebatte innerhalb der säkularen Community ist zwar wichtig – wichtiger wäre es jedoch, dass sich alle Beteiligten endlich wieder auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen. Ein Kommentar von Marwin Nemitz.

Klimadebatte

Philipp Möller auf dünnem Eis

Philipp Möller hat mit seinem neuen Buch "Isch geh Bundestag" eine heftige Debatte in der säkularen Szene ausgelöst. Viele Leser zeigten sich mit seinen Ausführungen zur Klima-Thematik alles andere als einverstanden. Nun hat Möller sein Buch in Oberwesel vorgestellt. Deniz Y. Dix war vor Ort und hat sich ein Bild davon gemacht. 

Replik von Michael Schmidt-Salomon

Ein (gewolltes) Missverständnis?

Daniela Wakonigg hat den Klimaforscher Andrey Ganopolski zu meinem Artikel über den Klimawandel befragt, ihn aber offenkundig nicht korrekt über den Inhalt meines Textes informiert. Dadurch ist der Eindruck entstanden, dass Ganopolski den menschlichen Beitrag zur Verhinderung einer Kaltzeit prinzipiell leugnen würde, was jedoch nicht den Tatsachen entspricht.

Klimawandel

Keine verhinderte Kaltzeit. Nirgends.

Dass die Menschheit durch ihre Klimagasemissionen eine Kaltzeit verhindert habe, ist eine These, die seit einigen Wochen von den bekannten deutschen Atheisten Philipp Möller und Michael Schmidt-Salomon öffentlich promotet wird. Schmidt-Salomon wies als Beleg für seine These sogar jüngst einen wissenschaftlichen Artikel vor. Doch ausgerechnet der Autor jenes Artikels widerspricht Schmidt-Salomons These.

Der Klimawandel aus Sicht des evolutionären Humanismus

Warum wir nicht "klimaneutral" sein sollten

Die Menschheit muss ihre Wirtschaftsweise ändern, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Wahr ist aber auch, dass der menschliche Einfluss auf das Klima eine nicht minder gefährliche ökologische Katastrophe verhindert. Würde die "Fridays for Future"-Bewegung dies berücksichtigen, könnte sie an Glaubwürdigkeit gewinnen. Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.

Klimawandel:

Wissenschaftliche Skepsis versus Wissenschaftsleugnung

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass möglichst schnell etwas gegen den menschengemachten Klimawandel unternommen werden muss. Andere hingegen bezweifeln die Notwendigkeit schnellen Handelns oder dass es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt. Ist ihre Skepsis berechtigt oder leugnen sie schlicht Fakten? Wie kann man überhaupt herausfinden, ob eigene Zweifel und Überzeugungen eine objektive Grundlage haben oder ob man sie nur hat, weil man vom eigenen Hirn an der Nase herumgeführt wird? 

Kommentar

Die Krise des Liberalismus

Freiheit ist gut. Doch ist es auch gut, wenn die persönlichen Freiheiten der heutigen Generation die Freiheiten künftiger Generationen massiv gefährden? hpd-Kommentator Constantin Huber, selbst sozialliberal, übt Selbstkritik und plädiert gegen ein Liberalismusverständnis, das uns einredet, es müsse nicht deutlich mehr in puncto Klimaschutz getan werden.

Philipp Möller antwortet Daniela Wakonigg

Ein Kritiker ist kein Gegner

Die stellvertretende Chefredakteurin des hpd, Daniela Wakonigg, unterzog das neue Buch "Isch geh Bundestag" des Bestseller-Autoren Philipp Möller einer scharfen Kritik. Der bekannte Religionskritiker antwortet nun in einer Replik, die der hpd im Originalwortlaut veröffentlicht.