Kommentar

Endlich geht ER dahin, wo er hingehört...

FREIBURG. (hpd) Nun ist der Spuk vorbei. Was aber wird nach Jahrzehnten von den unter demokratischer Perspektive würdelosen Auftritten übrig sein? Vergessen, allenfalls Scham. Die Hymnen der Papstbejubler werden nicht das letzte Wort sein. Wir müssen nur abwarten.

Nun hat ER gesprochen.

BERLIN. (hpd) Viel Aufregung im Vorfeld: Deutsche Kardinäle haben sich - was sollten sie, Kreaturen des Papstes, sonst tun - für ihn in die Bresche geworfen: Die Wortwahl entlarvte, sie reichte von „schäbig“ bis zum „hässlichen Deutschen“. Das dürfte eine deutschkatholische Spezialität sein: Wer über allgemeine Steuern die Papstkirche mit subventioniert, der wird beschimpft. Ist das nicht charakterlos, schäbig, hässlich?

Benedikt im Bundestag – was steckt dahinter?

BERLIN. (hpd) Ich bin beeindruckt von der Weisheit der Fraktionen im Deutschen Bundestag, Staatsoberhäupter europäischer Kleinstaaten zum Vortrag vor dem Hohen Hause einzuladen. Die Vortragsreihe wird diese Woche vom Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt eröffnet – wegen eines Nebenamtes dieses Herrn ein wenig umstritten.

ER kommt!

GEMÜNDEN. (hpd) ER kommt! Und da gibt es Menschen, die ihn nicht sehen und nicht hören wollen. Im Lager des Glaubens bricht Panik aus. Die vatikanische Konfession reagiert, wie sie es gewohnt ist: mit aggressiver Häme und mit ihrer „Moral“, die sie uns als „Anstand“ verkaufen will.

Der Bücherbann zu Münster

MÜNSTER. (hpd) Nein, das ist keine Abhandlung über das mittelalterliche Münster. Es ist eine wahre Begebenheit aus unseren Tagen. Mittelalterlich ist nur die Geisteshaltung eines bekannten Münsteraners, der zum Boykott eines unliebsamen Buches aufgerufen hat.

Der Anfang vom Ende der Staatsleistungen?

BAYERN. (hpd) Der gewählte zukünftige evangelische Landesbischof in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, hat auf einer Tagung der Konrad-Adenauer Stiftung seine zukünftige staatliche Besoldung als Bischof zur Diskussion gestellt. Er forderte eine überzeugende und zeitgemäße Erklärung dafür.

Vollverschleierung verletzt die Menschenwürde

BELGIEN. (hpd) Ende Juli wurde in Belgien ein Gesetz verabschiedet, das die Burka aus der Öffentlichkeit verbannen soll. Die Reaktionen darauf waren eher negativ, schnell war der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit bei der Hand. Doch in der Debatte blieben wesentliche Argumente bislang unberücksichtigt, meint Vera Wawrzyniak von der AG Frauenrechte und Religion bei TERRE DES FEMMES.

Religionsfreiheit? Woher denn?

(hpd) Österreich und Deutschland haben ein eigenes System, mit Religionsgemeinschaften umzugehen. Was offiziell unter Garantie der Religionsfreiheit läuft, ist zu deren Gegenteil mutiert.