Papst

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador

Papst und spanischer König sollen sich bei Mexiko entschuldigen

Im Jahr 2021 jährt sich die Eroberung Mexikos durch Spanien zum 500. Mal. Im Zuge dessen fordert der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador in Briefen jeweils den spanischen König, Felipe VI. und Papst Franziskus dazu auf, sich für die Gräueltaten der Eroberung mit Schwert und Kreuz zu entschuldigen. Spanien hat eine Entschuldigung bereits abgelehnt. Eine offizielle Antwort aus dem Vatikan wird noch erwartet.

Blick vom Petersplatz auf den Petersdom

Bilanz des "Kinderschutz-Gipfels"

Aus dem Vatikan nichts Neues

Die Konferenz zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals ist zu Ende. Die Erwartungen waren groß, das mediale Interesse auch. Aber am Ende stehen doch nur wieder Relativierungen, Absichtserklärungen und Ankündigungen des Papstes. Jetzt hagelt es Kritik, nicht nur von den Opfern.

Theodore McCarrick, ehemaliger Kardinal und Erzbischof von Washington

Missbrauchsskandal

McCarrick ist kein Kirchenmann mehr

Im Vorfeld der gestern begonnenen Konferenz im Vatikan, die sich mit dem weltweiten Missbrauchsskandal befassen will, hat die katholische Kirche ein Zeichen gesetzt: Theodore McCarrick hat nach seiner Kardinalswürde auch seine Zugehörigkeit zum Klerikerstand verloren.

Kommentar

Papst: Kirchenkritiker sind Freunde des Teufels

Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz, die sich mit dem Missbrauch in der katholischen Kirche beschäftigt. Ein Ende des Schweigens soll sie nach dem Willen von Kirchenfunktionären bringen. Wie ernst es der Kirche damit wirklich ist, wird sich zeigen. Am Tag vor Beginn der Konferenz hatte Papst Franziskus allzu scharfe Kritik an der Kirche jedenfalls verurteilt und jene, die sie ausüben, als Freunde und Verwandte des Teufels bezeichnet.

Antibabypille

Bluten für den Papst?

In Großbritannien wurden neue Richtlinien zur Einnahme der Antibabypille veröffentlicht. Eine monatliche Pillenpause samt damit verbundener Blutung wird nicht mehr als notwendig erachtet. Diese bis heute weit verbreitete Pillenpause geht laut einem Professor für Reproduktionsmedizin auf den Versuch zurück, den Papst vor rund 60 Jahren durch Nachahmung eines natürlichen Menstrualzyklus für die Pille zu begeistern. 

Papst nennt Abtreibung "Auftragsmord"

Der Argentinier war wohl zu lange in Italien unterwegs. Ganz im Stile der Mafia bezeichnete er gestern bei einer Generalaudienz als "Auftragsmord", was für aufgeklärte Menschen das letzte Mittel ist, eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden.

Mit dem Rosenkranz gegen den Teufel

Haben Sie diesen Monat schon täglich einen Rosenkranz gebetet? Nicht? Dann kann es sehr gut sein, dass Sie Schuld an den dämonischen Einflüssen auf die katholische Kirche haben. Immerhin hatte doch der Papst dazu aufgefordert, im Monat Oktober täglich einen Rosenkranz zu beten, um die Attacken des Teufels zurückzudrängen und die katholische Kirche zu mehr Bewusstsein bezüglich ihrer Fehler zu bringen.