Satirische Beiträge, die Religionskritik enthalten, bringen stark religiöse Menschen häufig auf die Palme. Besonders heftig scheint das auf jene zuzutreffen, die sich der fundamentalistischen Auslegung des Islams zugehörig fühlen. Aus deren Reihen kommt es immer wieder zu blutigen Übergriffen gegenüber Religionskritiker:innen. Wenn eine Zeitschrift mit hoher Reichweite etwa den islamischen (vermeintlichen) Propheten Mohammed durch den Kakao zieht, dann sind Ausschreitungen und Mordaufrufe gegenüber den Verantwortlichen keine Seltenheit. Im Fall von Charlie Hebdo kam es vor sieben Jahren auch tatsächlich zur Ermordung eines Großteils der Redaktion.