Sexuelle Selbstbestimmung

Ja zum Schutz vor Diskriminierung

Die dunklen Zeiten sind vorbei

Die Freidenkenden Schweiz machen sich mittels Spots in Bussen und Bahnen für die Erweiterung der Rassismusstrafnorm stark - und zwar dort, wo deren Gegnerschaft besonders stark vertreten ist: in den verhältnismässig religiös geprägten Regionen der Schweiz.

Der Vorstand von "Doctors for Choice Germany"

Gesundheitsorientiert, evidenzbasiert, feministisch:

"Doctors for Choice Germany" gegründet

"Doctors for Choice" gibt es jetzt auch in Deutschland: Am vergangenen Samstag kam der junge Verein, der sich für einen selbstbestimmten Umgang mit Sexualität, Fortpflanzung und Familienplanung einsetzt, auf dem Campus der Berliner Charité zu einer Gründungsfeier zusammen. Er will Menschen, die im Bereich selbstbestimmte reproduktive Gesundheit aktiv sind, vernetzen und hat einen konkreten Forderungskatalog.

Polen

Gefängnisstrafe für Sexualkunde?

Im polnischen Parlament wird ein Gesetzesvorschlag diskutiert, mit dem Kinder besser vor Pädophilie geschützt werden sollen. Gegner erkennen darin jedoch den Versuch, Sexualkunde an Schulen zu verbieten. Auch der Oberste Gerichtshof sieht das Vorhaben der Regierung kritisch.

Gegendemo zum Marsch für das Leben des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Berlin

Gegendemonstranten blockierten "Marsch für das Leben"

In Berlin trafen wie jeden September "Lebensschützer" und Selbstbestimmungsaktivisten aufeinander. Der "Marsch für das Leben" kam diesmal jedoch nicht weit: Eine Sitzblockade des "What the Fuck"-Bündnisses zwang die Teilnehmer, ihre Route massiv zu verkürzen. Am gleichen Tag fanden außerdem zwei Demonstrationen statt, die eine Legalisierung von Abtreibungen forderten.

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

Aktionstag gegen den "Marsch für das Leben"

Am 21. September 2019 findet in Berlin erneut der sogenannte "Marsch für das Leben" statt. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft zu einer Gegendemonstration auf, mit der für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und sexuelle Selbstbestimmung demonstriert werden soll.

Zweiter Berliner SlutWalk

BERLIN. (hpd) Samstag, 15.09., Brandenburger Tor. Neben alltäglichen Touristenmaskottchen wie dem Berliner Bären oder dem obligatorischen Grenzsoldaten versammeln sich ab 14.00 aufgetakelte Gestalten, die die Blicke der Passanten auf sich ziehen. Männer in bunten Pullovern, Minirock und Stöckelschuhen treffen hier auf Frauen, die sich mit schwarzer Schminke eine Burka-Verschleierung auf den nackten Körper gemalt haben.

"SlutWalk - Was soll das Ganze?"

BERLIN. (hpd) “Mein Körper gehört mir!” steht auf dem Plakat, das die etwas fülligere Frau trägt. Der Mann neben mir kommentiert das mit: „Den kannse ooch behalten. Die will ja keena.“ Als hätte dieser Fremde darüber zu entscheiden.