Staat und Kirche

Logo "The Satanic Temple"

Stadtrat von Phoenix schafft öffentliches Gebet ab

Keine satanischen Verse

BERLIN. (hpd) Seit Jahren versuchten amerikanische Freidenker, die Stadt Phoenix in Arizona davon abzubringen, ihre Ratssitzungen mit einem öffentlichen Gebet zu beginnen. Was die Freidenker nicht schafften, gelang nun Satanisten. Um ein satanisches Gebet vor der Ratssitzung zu verhindern, sprach sich der Stadtrat von Phoenix für die Abschaffung des öffentlichen Gebets aus.

Kommentar

Reconquista in Deutschland

BERLIN. (hpd) Deutschland erstickt im kirchlichen Mief. Theologen und Pfarrer als Ministerpräsidenten oder Bildungsminister, das ist inzwischen Routine. Ein ostdeutscher Pfarrer als Bundespräsident kann die Deutschen nicht mehr erschüttern. Eine Pfarrerstochter aus der mecklenburgischen Provinz, die ausgerechnet den ehemaligen Vorsitzenden der judenfeindlichen Inquisitionsbehörde in höchsten Tönen lobt, als Bundeskanzlerin?

Grundgesetze

Trennung von Staat und Kirche

Einen richtigen Ansatz neu denken!

BERLIN. (hpd) Regelmäßig liefern die Medien Schlagzeilen über Glauben, Religionsgemeinschaften und Kirchen. Einmal geht es um Kruzifixe in öffentlichen Schulen, dann steht zur Debatte, ob Lehrerinnen oder Richterinnen Kopftücher oder Burka tragen dürfen. Ein Fußballstar aus Italien wehrt sich vor Gericht gegen eine Nachzahlung der ihm unbekannten Kirchensteuer in Millionenhöhe für seine Zeit als Spieler beim FC Bayern.

Rezension

Politik ohne Gott

BERLIN. (hpd) Das schmale Bändchen lag schon geraume Zeit in der Redaktion, dabei - so stellte sich heraus - ist es überaus lesenswert. Auch wenn es dem fachlich Interessierten nicht viel Neues bieten mag, versammelt es deutschsprachige Autoren und Fachleute, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen.

"Luthers Erbe" – eine Kritik der Geschichte des deutschen Protestantismus

BONN. (hpd) Der Historiker Wolfgang Wippermann legt mit "Luthers Erbe. Eine Kritik des deutschen Protestantismus" ein Buch zum Thema vor, welche sich auf den Kontext von "Kirche und Staat", "Kirche und Krieg", "Kirche und Kapital", "Kirche und Antisemitismus", "Kirche und Antiziganismus" sowie "Kirche und Antifeminismus" bezieht. In gut verständlicher Form macht der Autor an vielen Beispielen die jeweiligen Verfehlungen deutlich, wobei aber nur am Rande nach den Bedingungsfaktoren für das Agieren oder Nicht-Agieren der Kirchen-Anhänger und –Funktionsträger gefragt wird.

Reta Caspar

Status quo mit administrativen Retouchen

Staat und Kirchen im Kanton Bern

BERN(CH). (hpd) In seinem heute publizierten Bericht spricht sich der Regierungsrat Christoph Neuhaus nur für administrative Reformen aus – das Berner Kirchenrecht soll im Kern nicht angetastet werden. Die Löhne der Pfarrpersonen sollen also nach dem Willen der Regierungsrats weiterhin durch die Allgemeinheit und nicht durch die Kirchenmitglieder bezahlt werden.

Das elfte Gebot

Stadtrat von Münster lehnt Antrag auf Bezuschussung des Katholikentags 2018 ab

Kein Geld aus Münster für Katholikentag

OBERWESEL. (hpd/gbs) Erstmals in der Geschichte des Katholikentags verweigert eine Stadt die beantragte Millionen-Subvention: Der Münsteraner Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch den Antrag der Veranstalter auf Gewährung eines Barzuschusses in Höhe von 1,2 Mio. EUR abgelehnt. 

Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen" zeigt Wirkung im Rat von Münster

Ein historischer Tag

Münster gegen Barzuschuss für den Katholikentag 2018

MÜNSTER. (hpd) Jahrzehntelang war es unhinterfragte Praxis, dass Kirchentage zu über einem Drittel aus öffentlichen Geldern von Stadt, Land und Bund mitfinanziert werden. Das westfälische Münster ist nun die erste Stadt, die sich dieser Praxis widersetzt. In der gestrigen Ratssitzung lehnte der Rat von Münster einen städtischen Barzuschuss von 1,2 Millionen Euro für das katholische Glaubensfest ab – lediglich Sachleistungen sollen gewährt werden.