Indien

Delfine offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt

Indien hat Delfine letzte Woche offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte auf Leben und Freiheit respektiert werden müssen.

Delfinarien werden landesweit geschlossen.

Indien ist das vierte Land der Welt, das das Fangen und den Import von Walen und Delfinen für kommerzielle Unterhaltung verbietet – nach Costa Rica, Ungarn und Chile. Auslöser für diesen Schritt waren Proteste gegen Delfinarien in Kerala.

Delfine haben ein ähnliches Maß an Selbstbewusstsein wie Menschen. Sie können ihr eigenes Spiegelbild erkennen, Werkzeuge benutzen und sie verstehen abstrakte Konzepte. Sie haben sogar eigene Kommunikationsformen: An individuellen Pfeifgeräuschen können sie Freunde und Familienmitglieder erkennen – ähnlich wie Menschen Namen verwenden.

Kommentare (1)

Juliane Lang (nicht überprüft)

Do. 14 Mai 2015 - 00:09

Bravo!
Wenn Indien es jetzt noch schafft, Frauen die gleichen Rechte auf Leben und Freiheit zuzugestehen wie Delphinen, dann könnte ich das Ganze vielleicht sogar ernst nehmen und gegebenenfalls zum Indien-Fan werden.
Zugegebenermaßen können manche Frauen ihr Gesicht im Spiegel nicht wiedererkennen, nämlich wenn sie einen Mitgiftmordanschlag mittels Kerosin wider Erwarten überlebt haben. Es ist manchmal sehr schwer, sich danach wiederzuerkennen.
Was es den Delphinen nützt, wird sich noch zeigen. Die Erfahrung hat mich gelehrt, solche PR-trächtigen Deklarationen mit einem gewissen
Zweifel aufzunehmen.

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