Westliche Beobachter sehen den Buddhismus zu sehr durch eine "rosarote Brille". "Während er früher und teils heute noch als pessimistisch und nihilistisch wahrgenommen wurde, finden sich inzwischen zahlreiche Klischees vom Buddhismus als leichter Pop-Religion, friedfertig und tolerant, als Spiritualität ohne Dogmen und Glaubensvorstellungen, gar ohne Gott", schreibt der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel in seinem neuen Einführungsband "Buddhismus verstehen" aus dem Gütersloher Verlagshaus.