Armin Pfahl-Traughber

Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit den Schwerpunkten "Politischer Extremismus" und "Politische Ideengeschichte". Außerdem gibt er seit 2008 ebendort das "Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung" heraus.

Artikel des Autoren

Antiziganismus als Form Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

BONN. (hpd) Der Historiker Wolfgang Wippermann behandelt in seinem Buch "Niemand ist ein Zigeuner. Zur Ächtung eines europäischen Vorurteils" den gegen Roman und Sinti gerichteten "Antiziganismus" als Form Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Man erhält durch den gut lesbaren Band einen informativen Überblick zum Thema, wobei manche analytischen Aussagen nicht immer überzeugen können.

Horst Meiers Einwände gegen ein NPD-Verbot

BONN. (hpd) Der Jurist und Publizist Horst Meier legt mit seinem Buch "Verbot der NPD – ein deutsches Staatstheater in zwei Akten. Analysen und Kritik 2001 - 2014" eine Sammlung von früheren Veröffentlichungen zum Thema vor, worin er aus bürgerrechtlicher Sicht die Begründungen für ein NPD-Verbotsverfahren inhaltlich begründet und scharf formuliert kritisiert.

Hundert Jahre Revolution

BONN. (hpd) Der britische Historiker Orlando Figes präsentiert in seinem Buch "Hundert Jahre Revolution. Russland und das 20. Jahrhundert" die Geschichte des Bolschewismus und der Sowjetunion, wobei insbesondere die vielen Schattenseiten diktatorischer Herrschaft betont werden.

Die "Neue Rechte"

BONN. (hpd) Der Philosoph Julian Bruns und die Politikwissenschaftlerinnen Kathrin Glösel und Natascha Strobl wollen in ihrem Buch "Rechte Kulturrevolution. Wer und was ist die Neue Rechte von heute?" die aktuellen Entwicklungen im intellektuellen Rechtsextremismus darstellen und einschätzen.

Die 101 wichtigsten Fragen zum "Rassismus"

BONN. (hpd) Die Literaturwissenschaftlerin Susan Arndt will in ihrem Buch "Rassismus. Die 101 wichtigsten Fragen" Antworten auf unterschiedliche Aspekte des Themas geben. Es handelt sich dabei um eine interessante Erörterung relevanter Themen, wobei die Autorin aber mit einer eher diffusen Definition arbeitet, manche Fragen unbeantwortet lässt und andere sehr einseitig und wenig begründet beantwortet.

Erste sozialwissenschaftliche Studie zu Pegida erschienen

BONN. (hpd) Die Politikwissenschaftler Lars Geiges, Stine Marg und Franz Walter legen mit "Pegida. Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?" die erste sozialwissenschaftliche Studie zum Thema vor. Beachtlich ist der analytische Blick und hohe Informationsgehalt, wobei aber auch noch viele Fragen offen bleiben, handelt es sich doch um ein "work in progress".

Der Aufstieg des IS

BONN. (hpd) Der Islamwissenschaftler Wilfried Buchta erklärt sich in seinem Buch "Terror vor Europas Toren. Der Islamische Staat, Iraks Zerfall und Amerikas Ohnmacht" den Aufstieg der Terror-Miliz durch die schiitisch-sunnitischen Konflikte im Land in Kombination mit den Folgen des Staatszerfalls nach dem Ende von Saddam Hussein. 

20 Prozent wollen die Revolution?

BONN. (hpd) Die beiden Politikwissenschaftler Klaus Schroeder und Monika Deutz-Schroeder legen mit "Gegen Staat und Kapital – für die Revolution! Linksextremismus in Deutschland" eine empirische Studie sowohl zur Entwicklung des organisierten Linksextremismus wie zur Verbreitung einschlägiger Einstellungen vor.

Die Politik des Westens im Nahen und Mittleren Osten

BONN. (hpd) Der Journalist Michael Lüders formuliert in seinem Buch "Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet" eine heftige Kritik an der Doppelmoral und Fehlwirkung der Außenpolitik der USA im Nahen und Mittleren Osten. Bei aller Aufgeregtheit und Einseitigkeit der Darstellung kann der Autor doch eine Fülle von historischen und politischen Fakten nennen, welche die Ambivalenz und Doppelmoral westlicher Politik in der dortigen Region veranschaulichen.