Proteste gegen Film "Shades of Grey"

Gegen den gestern bei der Berlinale gestarteten Film "Shades of Grey" regt sich Protest aus religiösen Kreisen. 

Der Film basiert auf der vieldiskutierten Bestseller-Romantrilogie der britischen Autorin E. L. James "Fifty Shades of Grey". Darin wird die sado-masoschistische Beziehung zwischen der 21-jährigen Studentin Anastasia Steele und dem sechs Jahre älteren Unternehmer und Milliardär Christian Grey geschildert.

Gegen die Darstellung dieser Spielart der Sexualität protestieren evangelikale "Sexpertinnen" gemeinsam mit Muslimen. Ihre Begründung: "Der Roman verführe Leser zu einem falschen Verständnis von Intimität. Gottes Plan und Absicht mit der Sexualität sei viel größer."

Quelle

Kommentare (5)

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Do. 12 Feb 2015 - 12:17

In dem Artikel bei Kath.net wird ja gelobt, dass Hollywood auch biblische Themen verfilmen würde. Vielleicht sollten sich säkulare Humanisten mal darüber beschweren, dass diese Volkverdummungsfilme auf die Menschheit losgelassen werden. Und dann eine Umtauschaktion: "Bibelschinken gegen Das Leben des Brian". Oder noch einfacher: Ein schlichter Appell an die Fähigkeit des Menschen, wegzuschauen, nicht hinzugehen, nicht anzusehen. Toleranz nennt man das und brüsten sich nicht Gläubige hin und wieder die Erfinder selbiger zu sein?

Hans Steih (nicht überprüft)

Do. 12 Feb 2015 - 17:46

Soll man jetzt wegen der Proteste religiöser Fanatiker Film und Buch gut finden?! - Nö!
(Die Freiheit zu protestieren hat jeder, sofern er nicht Bomben wirft, Schauspieler, Produzenten, Autoren und Zuschauer bedroht....)

Karol Dittel (nicht überprüft)

Do. 12 Feb 2015 - 18:24

Tja... Proteste von Menschen die Bücher mit auch solchen Passagen lesen

http://www.unmoralische.de/bibellex.htm

*gg Und so etwas lesen sie dann auch noch ihren Kindern vor. Bestimmt auch noch im Reli-Uterricht ;) Es ist absolut grotesk.

Wolfgang (nicht überprüft)

Do. 12 Feb 2015 - 19:04

Die Scheinheiligkeit feiert wieder Triumphe. Sex in jeder menschlichen Form mit Einverständnis des Partners ist immer noch besser, als Missbrauch mit Kindern, der dann noch eifrig von den Kirchen verdeckt wird. Da rührt sich seltsamerweise auch kein Gott!

Laura (nicht überprüft)

Do. 19 Feb 2015 - 14:34

Ich bin in keiner Hinsicht religiös und gehöre auch keiner Kirche an. Dennoch gehört pornografisches, patriarchalisches und gewalttätiges Material kritisiert! Für mich ist der Trend bedenklich: jeder soll seine intimen Phantasien außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit "genießen". BDSM ist nichts was meine Kinder als selbstverständlich tolerieren müssen. Die sollen sich lieber mit dem Neoliberalismus beschäftigen, der bestraft auch und tut vielen weh.... .

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