Scharia-Gesetz
Brunei führt Todesstrafe durch Steinigung ein
Bild: pixabay.com, gemeinfrei
Gleichgeschlechtlicher Sex und Apostasie sollen mit dem Tod geahndet werden, Dieben droht die Amputation von Gliedmaßen. Ab nächster Woche verschärft der südostasiatische Kleinstaat Brunei seine Scharia-Gesetzgebung.
Ab dem 3. April soll die neue Verschärfung des bruneiischen Strafgesetzes durch den "Sharia Penal Code" auf Beschluss der Regierung verabschiedet werden. Die Schmähung des Korans und der Abfall vom Islam sind demnach ein todeswürdiges Vergehen. Homosexuellen droht künftig nicht nur eine zehnjährige Hafstrafe, sondern auch öffentliche Folter und Steinigungen. Dieben sollen künftig Hände und Beine amputiert werden.
Bereits 2014 hatte der Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, die Einführung des islamischen Scharia-Gesetzes angekündigt: "Brunei als ein von Allah gesegnetes Land braucht keine Genehmigung von wem auch immer, um den Islam als nationale Religion zu wollen. Genauso wenig fragen wir, wenn wir die Scharia als Grundlage des Rechtes einführen. Allah weist uns den richtigen Weg." Wegen internationalen Protesten wurde die Umsetzung jedoch bislang verschoben.
Massive Menschenrechtsverletzungen
"Die geplanten Änderungen im Strafgesetzbuch von Brunei würden Steinigungen und Amputationen sogar bei Kindern gestatten", erklärte Rachel Chhoa-Howard, Brunei-Expertin bei Amnesty International. "Brunei muss umgehend die Pläne zur Einführung dieser grausamen Strafen stoppen und das Strafgesetzbuch in Übereinstimmung mit den menschenrechtlichen Verpflichtungen des Landes überarbeiten. Die internationale Gemeinschaft muss den Schritt Bruneis, diese grausamen Strafen in die Tat umzusetzen, deutlich verurteilen."
Auch Prominente äußerten sich zur geplanten Umsetzung des Scharia-Gesetzes. Der Hollywoodstar George Clooney listete in einer Gastkolumne für das Filmportal deadline.com neun Luxushotels in England, Frankreich, Italien und Kalifornien auf, die sich im Besitz des herrschenden Sultans Hassanal Bolkiah befinden. Diese sollten fortan boykottiert werden, denn mit jedem Besuch würde man dazu beitragen, das "mörderische Regime" zu finanzieren.
Kommentare (10)
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Da verschlägt's mir die
Da verschlägt's mir die Sprache.
Ist das alles was Sie dazu zu
Ist das alles was Sie dazu zu sagen haben. Kein entsetzter Aufschrei gegen diesen Wahnsinn
und diese Menschenverachtete Religion mit deren Gesetzen in der Scharia, welche auch heute im einundzwanzigsten Jahrhundert noch ausgeführt werden und in den Ländern, welche nach der Scharia urteilen, man Homosexuelle erhängt und untreue Frauen steinigt, Dieben die Gliedmaßen abhackt und was an Gräuel sonst noch so passiert.
Wenn alle hier bei uns Sprachlos wären, könnte sich der politische Islam ungehindert ausbreiten.
Hat das alles wieder nichts
Hat das alles wieder nichts mit dem Islam zu tun? Wieder alles missverstanden? Falsch gelesen? Vom Teufel boshaft eingeflüstert?
Seltsam, dass offenbar alle islamischen Länder den Koran nicht vorrätig halten - oder zumindest nicht verstehen. Vielleicht, weil sie kein Arabisch können.
Heißt denn "Islam" nicht "Friede" - vielleicht sogar mit Freude und Eierkuchen...? Öhm... nein, es heißt "Unterwerfung". Und genau das praktizieren alle islamischen Länder.
Wir sollten wirklich einige Jahre lang diese Länder und ihre Geldsammelstellen im Ausland boykottieren. Vielleicht führt dies langfristig zu einem Umdenken bei der Bevölkerung, die unter der islamischen Knute leidet. Befreien sollten sich die Leute allerdings selbst - ohne Weltpolizisten. Wir haben das im Westen auch geschafft...
Eben.
Eben.
Bezeichnend finde ich allerdings, dass unsere linksbürgerlichen & kirchlichen Islamapologeten hierzulande sich bei derartigen Themen regelmäßig in beharrliches Schweigen hüllen.
Sobald aber auch nur ein einziges kritisches Wort über die besagte "Friedensreligion" geäußert wird (etwa von ex-Muslimen oder von ganz vereinzelten Linken), dann brüllt die breite Apologetenschar das unisono nieder: "Islamophobie! Rassismus!".
Hierzu eine eigene Erfahrung.
Hierzu eine eigene Erfahrung. 2005 war ich in Köln an der Gründung der "Neuen Rheinischen Zeitung" beteiligt, die sich auf ein 1848 auch in Köln angesiedeltes Zeitungsprojekt bezog, an dem der bekannte Religionskritiker Karl Marx beteiligt gewesen war. Es dauerte freilich nicht lange, bis sich in das allzu basisdemokratische Format unter dem Segel des "Antiimpetialismus" und "Multikulturalismus" ein Zensurkomitee kritikallergischer "Islamapologeten" einschleuste. Jegliche Beanstandung insbesondere der Zustände in der Islamischen Republik Iran galt diesem Wachdienst der political correctness nun als Häresie, Lästerung, Kriegspropaganda im Interesse der USA und - Rassismus. Als Rassist wurde auch ich infolge unerlaubten Mißfallens am Aufhängen von Schwulen im Iran treffsicher entlarvt: "...hinter der angeblichen Notwendigkeit, die einst auf die katholische Kirche (Adenauer!!!) angewandte 'Religionskritik' nun ganz dringend auch auf den Islam auszudehnen, steckt eine Menge eurozentrischer Rassismus..." Vor solchem Verdikt oder auch nur der Gefahr desselben zucken manche einst aufgeklärten Gemüter reflexhaft zusammen wie der Dackel, wenn's donnert. Und das nicht nur bei einem kleinen linken Projekt, sondern auch in großen öffentlich-rechtlichen Leitmedien. Dem einschlägigen Bedenkensyndrom fiel mithin bei WDR 5 sowohl ein Beitrag über den zwangsgeschiedenen ägyptischen Gelehrten Abu Zaid als auch ein Feature über "Apostaten" aus dem Iran zum Opfer. Nicht einmal expressis verbis: Es blieb einfach liegen. Keine Sendung - kein Ärger. Selbst ein Ralph Giordano war nach seiner Kritik an Ditib und autoritärem Islam-Fundamentalismus bekanntlich nicht mehr wohlgelitten.
Ein sehr schönes Beispiel wie
Ein sehr schönes Beispiel wie Religion mit Hilfe nicht-existierender Geister und einer erfundenen Offenbarung die Menschen scheinbar in alle Ewigkeit verböst, verdummt und verdeppt. Hier zeigt der „wahre Islam“ mit seiner wahren Intoleranz, seiner wahren Unmenschlichkeit, sein wahres Gesicht, der Islam, der nicht von deutschen Isalmwissenschaftlern ge zähmt wurde, sondern der sich auf den heiligen Koran und die Scharia berufen kann. Und dieses Beispiel zeigt auch, wie unsere armseligen Politiker vor solchem Terror die Augen verschließen.
Wir haben das Jahr 2019.
Wir haben das Jahr 2019. Wirklich? Neettt mööögglliicchhh!
Die Diskrepanz liegt in den
Die Diskrepanz liegt in den unterschiedlichen religiösen Jahreszahlen - wie wir wissen.
Heutige Muslime leben im islamischen Jahr 1439.
Wie waren die gesellschaftlichen Zustände (Gerichtsbarkeit, Rechtsprechung etc.) im christlichen Jahr 1439 in Europa?
Islam "hinkt" heutzutage mehr als 600 Jahre hinterher.
Um Staaten, die ein inhumanes
Um Staaten, die ein inhumanes oder menschenverachtendes Verhalten an den Tag legen, zum Nachdenken und Überdenken ihrer Gesetze zu bewegen, gäbe es m.E.ein relativ einfaches Mittel: Die Staaten, welche sich den Menschenrechten und humanem Verhalten verpflichtet fühlen, tun sich zusammen, verweigern Bürgern der Erstgenannten zukünftig die Einreise, während gleichzeitig keine Reisen mehr in diezweitgenannten Staaten stattfinden!
Nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, das will ich gerne zugeben, aber doch zumindest des Nachdenkens wert! Gleichzeitig würde damit diese sinnlose "Um-die Welt-Fliegerei" mit täglich tausenden von Flugzeugen ebenfalls drastisch eingeschränkt! Und jeder Einzelne von uns könnte damit unabhängig von staatlichen Ge-und Verboten, schon heute beginnen! Was z.B. soll ich in Brunei? mir im Flugzeug einen Wadenkrampf holen, und mit zig Tonnen Kerosin die Luft verpesten, wo es doch in Deutschland so wunderschöne Landschaften, Rad- und Wanderwege gibt! Irre! Was hier täglich stattfindet, ist einfach nur als Irre zu bezeichnen! Ich hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Demos weitermachen und diesem Irrsinn ein Ende bereiten!
Alle Demokratischen Staaten
Alle Demokratischen Staaten müssten sich gegen dieses Unrecht der Scharia und deren Ausbreitung energisch zur Wehr setzen. Deutliche Statements in der Diplomatie und von allen freien Staaten sowie den Weltmächte USA, China, Russland wären angebracht.
Brunei sollte die gesamte Härte der Verachtung zu diesem Schritt spüren.