Gesundheit

"Ich bin meine eigene Lebensexpertin."

Zum International Safe Abortion Day:

"Die aktuelle Regelung ist stigmatisierend"

Der International Safe Abortion Day am 28. September ist ein jährlich wiederkehrender internationaler Aktionstag für einen sicheren, straffreien und kostenfreien Zugang zum Schwangerschaftsabbruch. 2021 steht der Aktionstag in Deutschland unter dem Motto: "150 Jahre Widerstand gegen § 218 – es reicht!" In 50 deutschen Städten wurde heute ein Zeichen für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen gesetzt.

Bullshit Coaching

Wie die Pilze sind sie im letzten Jahr aus dem Boden geschossen: sogenannte "Coaches", genauer gesagt: "Happy Coaches", "Soul Coaches" oder auch "Spiritual Life Coaches", die in Online-Angeboten sonder Zahl ihre zweifelhaften Dienste andienen.

Neue Wege gegen die Desinformation im Netz

Wie kann Impfkommunikation gelingen?

Corona und kein Ende: 11.561 Neuinfektionen meldeten die Gesundheitsämter am Mittwoch, die bundesweite 7-Tage-Inzidenz lag gestern bei 61,3. Um die vierte Welle doch noch zu brechen, müssten laut Robert Koch-Institut mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und mehr als 90 Prozent der Menschen über 60 geimpft sein. Doch von diesen Quoten ist Deutschland noch weit entfernt. Aktuell verfügen nur 49.408.641 Menschen in Deutschland über eine vollständige Corona-Impfung (Stand: 25. August 2021). Das sind gerade einmal 59,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Was kann man also tun?

Symbolbild

Online-Kongress: 150 Jahre Paragraph 218

Seit mittlerweile 150 Jahren gibt es den Paragraphen 218, der Schwangerschaftsabbrüche prinzipiell zur Straftat erklärt, die nur unter bestimmten Bedingungen nicht verfolgt wird. Ein Fachkongress, der online stattfindet, beschäftigt sich ab Ende der Woche zwei Tage lang mit der Geschichte, der aktuellen Situation und Veränderungsmöglichkeiten rund um diese Abtreibungsregelung. Anmeldeschluss ist am morgigen Abend.

Rezension

Risiko Scheinmedizin

Theodor Much und Edmund Berndt unterziehen sich der Aufgabe, gut lesbar und leicht verständlich über die Zusammenhänge und Hintergründe alternativmedizinischer Angebote zu informieren und vor deren meist sinnlosen und oftmals sogar gefährlichen Praktiken zu warnen. Ergänzt mit Beiträgen des emeritierten Professors für Alternativmedizin, Edzard Ernst, bietet "Geschäfte mit dem Nichts" ein rationales Gegengewicht zu medizinischer Scharlatanerie.

Wieder wurde die "evidenzbasierte" Homöopathie von der Realität eingeholt

Paukenschlag im Umgang mit der Homöopathie in Großbritannien: Für eine erneute Akkreditierung müsste nun ein öffentliches Interesse vor dem Hintergrund nachgewiesener Evidenz und eine positive Nutzen-Risiko-Bilanz für eine medizinische Intervention nachgewiesen werden. Daraufhin kündigte die Vertretung der homöopathischen Therapeuten an, sich von dem Zulassungsverfahren zurückzuziehen.