Kunst und Kultur

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Religionen sind eng mit Tod und Krankheiten verknüpft. Ohne das Leiden und die Erfahrung der Endlichkeit des Lebens wären unsere Vorfahren nicht auf den Glauben an Götter gekommen. Hätten sie glücklich und zufrieden gelebt, hätten sie keinen Grund gehabt, ein religiöses Heilskonzept zu entwickeln und an übersinnliche Superwesen zu glauben.

Die Künstler beim Anbringen des Mahnschildes

Wolfram Kastner wegen Kunstaktionen erneut vor Gericht

Niemand sollte einen Kriegsverbrecher ehren

Am 09. Oktober 2018 steht der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner wegen seiner Kunstaktionen am "Ehrenmal" des Kriegsverbrechers Alfred Jodl erneut vor Gericht. Der "Bund für Geistesfreiheit München" (bfg) fordert die sofortige Entfernung des rechtswidrigen Steinkreuzes auf der Fraueninsel im Chiemsee und unterstützt den Künstler bei den Verfahrenskosten.

Andreas Altmann

In Mexiko – Reise durch ein hitziges Land

Das neueste Werk von Andreas Altmann "In Mexiko – Reise durch ein hitziges Land" erscheint am heutigen Dienstag als sein mittlerweile einundzwanzigstes Buch. Damit setzt er ein beachtliches Lebenswerk fort, mit unaufhörlichem Antrieb und auf der Suche nach Geschichten. Er bekommt sie, zahlreiche. Dieses Mal aus Mexiko.

Interview

Alibri-Verlag auf der Suche nach "Kompliz*innen"

Seit rund 20 Jahren publiziert der Alibri Verlag Texte von Autor*innen, die für Selbstbestimmungsrechte, Emanzipation, Aufklärung und Wissenschaft eintreten und sich für eine säkulare solidarische und rationale Weltanschauung stark machen. Um sein Programm erweitern zu können, sucht der Verlag nun per Crowdfonding "Kompliz*innen". hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg sprach mit Alibri-Chef Gunnar Schedel.

Spott sei Dank!

Beim Humanistischen Pressedienst wird es in Zukunft nicht nur kritische Texte, sondern auch regelmäßig satirische Bilder geben, denn heute geht die neue hpd-Rubrik für Karikaturen an den Start: "Spott sei Dank".

Diderot, neu aufgelegt: Die Frau als Stichwortlieferantin

Große Männer nerven eher

Gott ist überwunden. Aber der Glaube an das Erhabene und "große Männer" bleibt uns treu – wohin wir auch gehen, wo hinein wir auch blättern. Zum Beispiel in diesen neu aufgelegten Atheismus-Dialog von Diderot.

Ein Roman aus drei Welten von Marlene Pfaffenzeller

Nereng gomez – Der Urin des Ochsen

Ein Roman, auch über Religionen: Marlene Pfaffenzeller erzählt von Leid, Schmerz und unsinnigen Ritualen. Und der immer währenden Sehnsucht nach Gemeinschaft und Regeln einerseits sowie Vernunft und Gerechtigkeit andererseits.

Skulptur aus der Ausstellung

Ausstellung: "Marx totaaaal" – Sieben Künstler im KM9

Der kommerzielle Marx

Der große Sohn der Stadt Trier in der Galerie "KM9": Sieben Künstler setzen dem Marx-Rummel die Krone auf. Allerlei Schabernack wurde mit der Ikone getrieben. Am weitesten angereist war Peter Menne, Fotograf aus Offenbach, der nach Galerist Laas Koehler das Wort ergriff – und manch' geflügeltes Marx'sches Wort mit Zitaten von dessen Schwiegersohn Paul Lafargue ergänzte.

Ingo Schulzes Erzählung "Einübung ins Paradies"

Realsozialistisches Paradies oder Zoopolis?

Ingo Schulze hat eine in mehr als einer Hinsicht traumhafte Erzählung über den Berliner Tierpark geschrieben. Hier konnte sie stattfinden: Die Versöhnung zwischen Traum und Phantasie einerseits und realer Vergangenheit andererseits. Wir erfahren Überraschendes von menschlichen und tierischen Parallelwelten, die in Wirklichkeit weit entfernt davon sind, sich zu begegnen, nicht jedoch in der Welt der Phantasie.

Salzburger Festspiele

Philipp Blom: Das Bekenntnis zur Aufklärung ist inzwischen zur Phrase verkommen

Die diesjährigen Salzburger Festspiele stehen unter dem Motto "Passion, Ekstase, Leidenschaft" – drei Wörter also, die gemeinhin nur wenig mit der Aufklärung in Verbindung gebracht werden. In seiner Eröffnungsrede plädierte der Historiker und Philosoph Philipp Blom dafür, dass sich dies ändert. Denn eine neue, dringend gebrauchte Aufklärung müsse mit einer Rehabili­tierung der Leidenschaft beginnen.