Buskampagne

Abschied von der Kirchenrepublik

Die Giordano-Bruno-Stiftung hat auf der ersten Pressekonferenz der Säkularen Buskampagne am heutigen Samstag in Berlin ihre zentrale Kampagnen-Broschüre "Abschied von der Kirchenrepublik: 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug" vorgestellt. Sie enthält grundlegende politische Forderungen, die umgesetzt werden müssten, um das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates zu verwirklichen.

Wie rational und evidenzbasiert ist die deutsche Politik?

Am kommenden Samstag, dem 4. Mai, startet in Berlin die Säkulare Buskampagne, die unter dem Motto "Schlussmachen jetzt!" gegen die Missachtung des Verfassungsgebots der Trennung von Staat und Kirche protestiert. Da der 4. Mai zugleich auch der Tag des internationalen "March for Science" ist, der eine stärkere Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse einfordert, bringt eine prominent besetzte Podiumsdiskussion in der Urania Berlin die Anliegen beider Initiativen auf einen gemeinsamen Nenner.

Plakat zur Buskampagne 2019

"Die Buskampagne kommt genau zum richtigen Zeitpunkt!"

Warum müssen Deutsche in die Schweiz reisen, um selbstbestimmt zu sterben? Weshalb müssen sich ungewollt schwangere Frauen einer Zwangsberatung unterziehen? Wieso werden Ärztinnen wie Kristina Hänel kriminalisiert? Aus welchem Grund schenkt der deutsche Staat den Kirchen über 500 Millionen Euro im Jahr und weshalb darf man an Karfreitag nicht tanzen? Der Unmut über religiöse Gängelungen in der "Kirchenrepublik Deutschland" wächst.

Michael Schmidt-Salomon, Ingrid Matthäus-Meier, Philipp Möller, Jacqueline Neumann und Carsten Frerk (v. l. n. r.)

"Wir müssen sehr viel offensiver und selbstbewusster auftreten!"

Am 4. Mai 2019 startet in Berlin die zweite Buskampagne. Am vergangenen Samstag wurden die Ziele der Kampagne im Berliner Meistersaal vorgestellt. Buchautor und Moderator Philipp Möller war schon bei der ersten Buskampagne im Jahr 2009 dabei. Ebenso Carsten Frerk (fowid), der neben Ingrid Matthäus-Maier (GerDiA), Jacqueline Neumann (ifw) und Michael Schmidt-Salomon (gbs) auf dem Podium saß.

Kirchenstaat? Nein danke!

Vor 10 Jahren stand die "Säkulare Buskampagne" unter dem Motto "Gottlos glücklich". Die Botschaft, dass ein sinnerfülltes Leben keinen Gott braucht, ist inzwischen in der Gesellschaft angekommen, doch an den politischen Verhältnissen hat sich wenig verändert. Deshalb fordert die im Mai startende "Buskampagne 2019" die Abschaffung aller staatlichen Regelungen, die religionsfreie Menschen diskriminieren.

Was macht eigentlich… die Buskampagne

BERLIN / DÜSSELDORF. (hpd) Die Monate sind ins Land gegangen und just zu dem Zeitpunkt, als die Frage auftauchte, ob das abschließende Video zur Buskampagne in diesem Jahr fertig wird, meldet sich Ricarda Hinz mit einer Mail, einem Link und der Mitteilung: „Fertig!“

Was macht eigentlich... die Buskampagne?

BERLIN. (hpd) Uups. werden sich viele fragen, da gab es doch einmal eine „atheistische Buskampagne“... Und gibt es die jetzt wieder noch einmal oder etwas Neues oder Anderes? Nein und Ja, es gibt keine neue Kampagne aber einen weiteren Schritt einer anhaltend guten Idee und ihrer medialen Umsetzung.