Chile

Am Titicacasee

Am Titicacasee in Peru

Als Lehrer an der Deutschen Schule Santiago de Chile ist es gewiss sinnvoll, Spanisch zu sprechen. Aber wenn Du das nicht vorher gelernt hast, musst du das eben nachholen. Doch der ständige Umgang mit deutschen Kolleginnen und Kollegen sowie der tägliche Unterricht in deutscher Sprache zwingen einem gar nicht, wirklich Spanisch zu sprechen. Also nehmen viele Lehrkräfte Intensivkurse in den Ferien und verbinden diese meist mit einer Reise in ein anderes Land. So auch ich im Februar 2017 in Peru.

Chile: Ein Land im Würgegriff der Konzerne

Als wir Anfang 2016 als befristete "Neubürger" in Santiago de Chile auf Wohnungssuche waren, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Um uns nicht dem täglichen Megastau auszusetzen, suchten wir eine Bleibe in der Nähe unseres neuen Arbeitsplatzes, der Deutschen Schule Santiago. Diese liegt genau auf der Grenze der beiden wohlhabendsten und modernsten Stadtteile, Las Condes und Vitacura.

Chilenischer Winteranfang

Winteranfang in Santiago – am Welthumanistentag

SANTIAGO DE CHILE. (hpd) Die deutschen Humanistinnen und Humanisten feiern gerade den Welthumanistentag, in Berlin erstmals sogar mit einem großen Straßenfest, am 21. Juni, also der Sommersonnenwende am längsten Tag im Jahr. Aber hier in Chile ist es dies der kürzeste Tag im Jahr und der Beginn des Winters auf der Südhalbkugel. Dabei wurde mir erneut klar, wie eurozentrisch wir in Deutschland denken.

Strassenszene

Chile – das (unbekannte) Land der Extreme

SANTIAGO DE CHILE. (hpd) Seit Februar 2016 lebt und arbeitet der langjährige HVD-Funktionär Dr. Bruno Osuch in Santiago de Chile. Zusammen mit seiner Frau hat er eine Stelle als Lehrer und Koordinator an der Deutschen Schule angenommen – eine der traditionsreichsten Deutschen Auslandsschulen, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Bruno Osuch hat sich bereit erklärt, für den hpd von seinen Erfahrungen aus dem für uns Deutsche doch recht weit entfernten Kontinent Südamerika in regelmäßigen Abständen zu berichten.

Berlinale, Ticketcounter

Missbrauch und Zwielicht in "El Club"

BERLIN. (hpd) Der chilenische Filmemacher Pablo Larraín erzählt in "El Club" vom Umgang der chilenischen katholischen Kirche mit pädokriminellen Priestern und vom ewigen Vertuschen und Verleugnen der Verbrechen an Kindern. Der Film feierte am Montag bei der Berlinale seine Weltpremiere und wetteifert um einen der Bären.