Deutsche Einheit

Nur noch diese Doppelreihe Pflastersteine erinnert an den Standort der Berliner Mauer.

Die menschliche Dimension des (Glücks-)Falls der Mauer

Der Fall der Mauer am 9. November hat die Freiheit aller Menschen im wiedervereinigten Deutschland gestärkt. 30 Jahre danach gibt es jedoch kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Der Grundkonsens allen Miteinanders, die Unantastbarkeit der Würde aller Menschen, droht aus dem Blick zu geraten. Ein Kommentar von Jan Gabriel, Präsident im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR.

Frieder Otto Wolf

Feiern angesichts großer Herausforderungen

BERLIN. (hpd/hvd) Auf die staatliche Einheit der deutschen Bevölkerung nach dem 3. Oktober 1990 haben sowohl Menschen ohne religiöse Lebensauffassung wie auch Menschen mit religiösen Lebensauffassungen hingewirkt. "Ihnen allen gebührt dafür heute immer noch unsere Dankbarkeit", sagte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, am Freitag in einer Erklärung zum 3. Oktober 2015, dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit.

Ost-West-Liebesgeschichten

BERLIN. (hpd) Im Herbst 2009 jährt sich zum 20. Mal der Fall der Mauer. Quer durch die Republik sind Ausstellungen, Tagungen und Erinnerungsveranstaltungen geplant. Zum Auftakt des Gedenkjahres zur friedlichen Revolution von 1989 lud der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, am 9. Januar hundert Ost-West-Paare zu einem Treffen ein. Auch Paare aus dem Humanistischen Verband Deutschlands waren darunter.