Evangelikale

Krematorium in Gotha, Feierhalle von 1913

Aus der Zeit gefallen

Der lutherische Theologe Tobias Brendel beklagte in einem Beitrag für ein christliches Magazin, dass sich immer mehr Menschen nach ihrem Ableben für eine Feuerbestattung aussprechen. Er ist der Auffassung, dass damit "mutwillig ein Werk des Schöpfers" zerstört werde.

"Das ist Ausdruck einer offen gelebten Homophobie"

BERLIN. (hpd) Der "Gnadauer Gemeinschaftsverband", die größte evangelikale Dachorganisation in Deutschland, hat auf seiner Mitgliederversammlung einen eindeutigen Beschluss gefasst: Die Anwesenden sprachen sich entgegen ihres Präses Diener dafür aus, Homosexuellen den Predigerdienst zu verbieten.

Aufgeschlagene Bibeln

Die Bibel ist Gotteswort!

BERLIN. (hpd) Zu einem "entschiedenen Widerstand” gegen die in der evangelischen Kirche verbreiteten "Irrlehren” ruft der langjährige Hauptredner der überkonfessionellen Evangelisationsbewegung ProCHrist, Ulrich Parzany, auf. Parzany unterstützt auch die die Aktion "Christival”, die auf Versammlungen auch schon mal "Homoheilungen” anbietet.

Fahne der USA

Nach der Entscheidung zur gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA

USA. (hpd) Die USA haben mit dem historischen Entscheid des Supreme Court die Homoehe im gesamten Land legalisiert. 2004 führte Massachusetts als erster Bundesstaat die Homoehe ein. In den folgenden Jahren folgten 36 weitere Staaten, die zusammen knapp 70 Prozent der US-Bevölkerung ausmachten. Durch den höchstrichterlichen Beschluss fallen nun die letzten konservativen Bastionen.

Fahne der USA

Religiöse Rechte - Juli 2015

USA. (hpd) Die USA diskutieren – mal wieder – über Rassismus. Am 17. Juni ereignete sich in Charleston im Bundesstaat South Carolina ein Massaker. Der 21-jährige Weiße Dylan Roof betrat eine Kirchengemeinde, die mehrheitlich aus Schwarzen besteht, erschlich sich das Vertrauen der Gottesdienstbesucher und schoss dann um sich. Neun Menschen starben. Nachdem die Polizei ihn festgenommen hatte, wurden seine Motive ersichtlich.

Fahne der USA

Religiöse Rechte - Juni 2015

USA. (hpd) Im Mai wurden erneut die Unruhen in Baltimore diskutiert, ebenso wie der jüngste Vormarsch des Islamischen Staats im Irak. Außerdem waren strengere Waffenrechte ein Thema, während eine christliche Vorzeigefamilie einen Skandal durchlebt.

Fahne der USA

Religiöse Rechte - Mai 2015

USA. (hpd) Im April ereignete sich ein weiterer Fall von Polizeigewalt, der in der Stadt Baltimore für Unruhen sorgte. Außerdem sind die Beziehungen zwischen den USA und Israel weiter angespannt. Und die Präsidentschaftskandidatur Hillary Clintons ruft ihre Kritiker auf den Plan.

Fahne der USA

Religiöse Rechte - April 2015

USA. (hpd) Im März erreichten die Beziehungen zwischen den USA und Israel ihren bisherigen Tiefpunkt. Ministerpräsident Netanjahu ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und fuhr einen glänzenden Wahlsieg ein. Wie schon in den Monaten zuvor, wurden die Verbrechen des Islamischen Staats diskutiert. Zudem sorgte ein Flugzeugabsturz der Linie Germanwings für Entsetzen.

Screenshot YouTube-Video

Evangelikale "Homo-Heiler"

BERLIN. (hpd) Fundamentalistische Christen haben noch immer Probleme damit, zu akzeptieren, dass es neben der heterosexuellen auch andere Spielarten der Liebe gibt. Gewappnet mit dem "Heiligen Buch" wollen sie die Betroffenen umerziehen.