Köln

Kölner Dom

Kirchenaustritte in Köln: Schneller, als die IT erlaubt

Die Stadt Köln erlebt einen beispiellosen Exodus von Gläubigen, befeuert vom geheimniskrämerischen Umgang des umstrittenen Kardinals Rainer Maria Woelki mit einem Gutachten zum Kindesmissbrauch im Bistum. Obwohl die Stadt die Anzahl an Terminen für den Kirchenaustritt seit Januar mehr als verdoppelt hat, rauchte vergangenen Freitag der Terminvergabeserver ab – wegen zu großen Interesses.

Rainer Maria Woelki

Causa Woelki: Ein Paradebeispiel klerikaler Arroganz

Trotz aller Beteuerungen bleibt das Kernproblem der Missbrauchsaufarbeitung in der katholischen Kirche das gleiche: Täter- geht vor Opferschutz, das demonstriert aktuell der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki. Wie sehr sich die Kirche damit selbst schadet, scheint ihr trotz allem noch immer nicht bewusst zu sein.

Stefan Ackermann mit dem abgesägten Stück Bank

Einladung an DBK-Missbrauchsbeauftragten zur Protestaktion vor dem Kölner Dom

Heute beginnt die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Aktionskünstler David Farago leitet eine parallel stattfindende Protestkundgebung vor dem Kölner Dom, um die unzureichende Aufarbeitung der Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in der katholischen Kirche anzuprangern. Dazu lud er auch den Missbrauchsbeauftragten der DBK, den Trierer Bischof Stefan Ackermann, ein. Der hpd veröffentlicht das Anschreiben.

"Der Eichelbischof"

Das Kernproblem der katholischen Kirche

Anlässlich der in dieser Woche digital tagenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet parallel eine Protestkundgebung auf der Kölner Domplatte statt, um auf die nach wie vor unzureichende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hinzuweisen.

Buskampagne 2019 am Dom zu Köln

Wenn Juristen historische Wahrheiten überprüfen

Seit Anfang des Jahres tobt ein Kampf um die Veröffentlichung einer Studie, die vom Kölner Erzbischof bei einer sicherlich nicht kirchenfernen Anwaltskanzlei in München in Auftrag gegeben wurde. Wie nunmehr LTO meldet, ist die Studie endgültig zurückgezogen. Da hat man nicht etwa den Bock zum Gärtner gemacht, sondern – um in christlichen Metaphern zu bleiben – gleich den Wolf zum Hirten.

Der Bus vor dem Kölner Dom

Zentralrat der Ex-Muslime besucht die Buskampagne

Vertreter des  Zentralrates der Ex-Muslime und der Säkularen Flüchtlingshilfe machten ihre Forderungen mit Transparenten deutlich. Später fuhr der rote Doppeldecker zwei Mal durch die Domstadt. Abends sprachen Michael Schmidt-Salomon und Jacqueline Neumann über den unzureichend weltanschaulich neutralen Staat.

Christen in Köln sind ab jetzt eine Minderheit

Im statistischen Jahrbuch der Stadt wird es nach seiner Fertigstellung schwarz auf weiß stehen: Nur noch 49,3 Prozent der Kölner gehören einer christlichen Kirche an. Das "Säkulare NetzWerk NRW" freut sich über die Entwicklung und sieht dies als Chance, seine Forderungen für die Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen. Auch die christlichen Kirchen zeigen sich trotz des Rückgangs ihrer Schäfchen optimistisch.

Werber sind die neuen Theologen

Domradio.de hat sich ein neues Logo verpassen lassen, ein rotes Dreieck auf der Spitze. Trauriger Tatbestand: Genau mit diesem Zeichen haben die Nazis ihre politischen Gegner in den Konzentrationslagern markiert. Die hilflosen Erklärungsversuche des Kirchensenders zu verfolgen, tröstet allerdings darüber hinweg.

Es flirrt.

Ein Pinsel für Gott

Der katholische Papstmaler Michael Triegel greift Gerhard Richters Kölner Domfenster an: Es "bleibe im Vagen". Hossa, da hat ja mal der richtige Löwe gehustet! Warum man als Glaubensverfechter lieber schweigen sollte, wenn es um unklare Aussagen geht.