Kreuzstreit

Kreuz umgesägt

Im österreichischen Groß-Enzersdorf hat ein Ägypter ein Kreuz abgesägt, dass vor seinem Grundstück stand.

Münchner Justizpalast

Kreuze in Gerichtssälen

MÜNCHEN. (hpd) Sprechen bayerische Richter im Namen des Kreuzes Recht? Diese Frage stellt sich bei einem Blick in bayerische Gerichtssäle, deren einziger Schmuck das Symbol der christlichen Kirche hinter dem Richtertisch ist. Nichts jedoch erinnert an das demokratische Rechtssystem. Das bayerische Justizministerium sieht darin keinen Widerspruch.

Münchner Justizpalast

Urteile im Namen des Kreuzes?

MÜNCHEN. (hpd) Einem Prozessbeobachter im Landgericht München fällt auf, dass der einzige Schmuck im Verhandlungsraum ein Holzkreuz ist, das hinter dem Richtertisch hängt. In einem Brief fragt er daraufhin den bayerischen Ministerpräsidenten, in wessen Namen dort Recht gesprochen wird.

Der "Kruzifixstreit"

(hpd) Der Lehrer Ulf Faber kritisiert in seinem Buch, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass Kruzifixe nicht in staatlichen Schulen angebracht werden dürfen, immer noch ignoriert wird. Der Autor macht dabei aus religionskritischer Perspektive an Beispielen auf die mangelnde Umsetzung einer eindeutigen Vorgaben aufmerksam, wobei er aber im Laufe des Textes mitunter den Bezug zu seinem eigentlichen Thema verliert.

Das Schweigen eines Parteisoldaten

WIEN. (hpd) Menschen, die ihre Rechte einfordern, sind "Agitatoren", die "bewusst provozieren". Außerdem haben Laizisten "keine Ahnung". Dieser Meinung zeigt sich der von der ÖVP eingesetzte amtsführende Schulratspräsident im Bundesland Oberösterreich.

Wiener Schmäh

WIEN. (hpd) Der Verfassungsgerichtshof in Österreich hat die Kunst des Widerspruchs für sich entdeckt. Das Kreuz ist kein christliches Symbol. Ein Kommentar zum Kreuz-Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofs von Max Bitter.