Kulturrelativismus

Das Ende des Relativismus

Über lange Phasen der Menschheitsgeschichte hinweg war diese davon geprägt, dass jede Gruppe ihre eigenen Wahrheiten als absolut erachtete und Macht das alleinige Kriterium war, nach dem "Wahrheit" definiert wurde. Von den großen Konzepten der Religionen und Weltanschauungen bis hinunter zu Gruppen und gar Einzelpersonen, die ihre "kleinen" Wahrheiten im menschlichen Zusammenleben mit Sturheit und Intoleranz durchzusetzen versuchten.

"Das Mädchen von der Enghelab-Straße"

Ein Feminismus für die Ideale der Aufklärung

Die Autorinnen Naïla Chikhi und Gita Neumann vertreten einen universalen Feminismus, der auf den Idealen der Aufklärung beruht, die immer auch religionskritisch war. Sie wenden sich gegen den Neofeminismus, wie er etwa aktuell von frauenpolitischen Sprecherinnen der Grünen vertreten wird. Denn diese hätten humanistische Werte ebenso verraten wie die internationale Solidarität, indem sie den frauenverachtenden "politischen Islam" verharmlosen.

"Säkulare Positionen gewinnen zunehmend an Bedeutung"

BERLIN. (hpd) "Im linksliberalen Spektrum findet ein Umdenken statt: Immer mehr Menschen verabschieden sich von kulturrelativistischen Positionen und treten für eine stärkere säkulare Profilierung der Staates ein." Mit diesen Worten umschrieb GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon seine Eindrücke vom taz.lab 2016 sowie vom Treffen des Bundesvorstands der Grünen mit Vertretern der säkularen Verbände. Der hpd fragte nach.

Worldwide Day of Genital Autonomy

Über Hosen und Rechte

BERLIN. (hpd) Am 12. Mai veröffentlichte die Tageszeitung TAZ in der Kolumne "German Angst" einen Artikel mit der Überschrift "In der Hose der Anderen". Darin verunglimpft die Autorin Sonja Vogel die Gegner der Beschneidung und unterstellt ihnen Antisemitismus. Der Bundesvorsitzender der Partei der Humanisten, David Helmus, antwortet darauf mit einem offenen Brief.