Menschenrechte

Gedenken an die ermordeten atheistischen Blogger aus Bangladesch

Bangladesch im Visier der Islamisten

BERLIN. (hpd) Etwa 550 Mio. Muslime leben in den Ländern Indonesien, Indien, Bangladesch und Malaysia. Das ist bisher die friedfertigste muslimische Gemeinschaft der Welt. Bisher ist der süd- und südöstliche Teil Asiens – mit Ausnahme Pakistans – weitgehend von islamistischen Terrorangriffen verschont geblieben. Aber wie lange noch? In Bangladesch wurden allein in diesem Jahr fünf Blogger ermordet, die sich religionskritisch äußerten.

Raif Badawi

Freiheit für Raif Badawi

OBERWESEL. (gbs) Laut Angaben des Schweizer Staatssekretärs Yves Rossier soll der saudische Blogger Raif Badawi, der für sein Eintreten für Menschenrechte und Meinungsfreiheit zu 1000 Peitschenhieben verurteilt wurde, in absehbarer Zeit begnadigt werden. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon drückte in diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, dass der königliche Gnadenlass nicht nur die Peitschenstrafe aufhebe, sondern auf eine Freilassung Badawis hinauslaufe.

Gebäude des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg

Eine gemeinsame Vision für die Welt (Teil 3)

BERLIN. (hpd) Wir benutzen das Wort “Menschenrechte” relativ häufig und versuchen damit, unsere Sicht auf die Welt zu begründen. Doch was genau ist unter dem Begriff zu verstehen und wie hat er sich entwickelt? Herbert Nebel versucht in der dreiteiligen Serie die Fragen zu beantworten. Im dritten und letzten Teil fragt er nach der Menschenrechtsrealität in Deutschland und Europa sowie zieht ein Resümee.

Jubiläumsbrunnen Friedensplatz Linz

Eine gemeinsame Vision für die Welt (Teil 2)

BERLIN. (hpd) Wir benutzen das Wort "Menschenrechte" relativ häufig und versuchen damit, unsere Sicht auf die Welt zu begründen. Doch was genau ist unter dem Begriff zu verstehen und wie hat er sich entwickelt? Herbert Nebel versucht in der dreiteiligen Serie die Fragen zu beantworten. Im zweiten Teil analysiert er den normativen Gehalt der globalen Menschenrechte.

Filmfestival zur Menschenrechtslage in Nordkorea zum ersten Mal in Deutschland

BERLIN. (hpd). Am kommenden Wochenende wird in verschiedenen deutschen Städten das Filmfestival zu Nordkoreas Menschenrechtslage beginnen. Mit dem Festival erhoffen sich die Organisatoren mehr Aufmerksamkeit für die Missstände der Bevölkerung unter dem Regime zu erregen. Weitere Themen: Müssen die Vereinigten Staaten ihre Taktik zu Nordkorea ändern? Außerdem: So leidet Nordkoreas Volk unter dem Einfluss des Militärs.

United Nations Plaza und das Hauptquartier der Vereinten Nationen

Eine gemeinsame Vision für die Welt (Teil 1)

BERLIN. (hpd) Wir benutzen das Wort "Menschenrechte" relativ häufig und versuchen damit, unsere Sicht auf die Welt zu begründen. Doch was genau ist unter dem Begriff zu verstehen und wie hat er sich entwickelt? Herbert Nebel versucht in der heute beginnenden dreiteiligen Serie die Fragen zu beantworten. Im ersten Teil schaut er auf die Geschichte zurück.

Die Große Halle des Volkes auf dem Tian’anmen-Platz

Folter in China gezielt eingesetzt

BERLIN. (ai) Offiziell ist Folter in der Volksrepublik China per Gesetz verboten. Das hindert die Polizei allerdings nicht daran, systematisch Verdächtige zu quälen, bis sie ein Geständnis liefern. Wie der neue Bericht "No End in Sight: Torture and Forced Confessions in China" von Amnesty International belegt, werden auch Anwälte Opfer von Misshandlungen und Folter.

Istanbul

"Sicherer Herkunftsstaat" Türkei?

BERLIN (hpd) Die Neuwahl in der Türkei ist entschieden: Die islamisch-konservative AKP hat wider Erwarten die absolute Mehrheit zurückerobert, die sie bei der regulären Wahl im Juni verloren hatte; die prokurdische HDP ist von über 13 auf knapp 11 Prozent gefallen, schafft aber den Wiedereinzug ins Parlament. Unabhängige Wahlbeobachter kritisieren, dass die Wahl im Vorfeld unter Einschüchterung und Angst, Repression und Gewalt gelitten habe, dass die freie Medienberichterstattung behindert und das Wahlergebnis dadurch negativ beeinflusst worden sei.