Theater

Symbolbild

Spanien: Christliche Anwaltsvereinigung klagt gegen Theaterstück

Ab dem 16. Oktober soll das überarbeitete Theaterstück "Poder I Santedat" von Manuel Molins im Teatro Principal in Valencia wieder aufgeführt werden. Das Stück befasst sich mit dem Vatikan und zweien seiner Probleme, der Korruption und der Homophobie. Für die spanische christliche Anwaltsvereinigung klar eine Verletzung religiöser Gefühle. Sie hat bei Gericht beantragt die Aufführungen zu untersagen und gleich zahlreiche mit der Produktion betraute Personen angezeigt.

Felix Mitterer zum 70. Geburtstag

Der Tiroler Autor Felix Mitterer zählt zu den Größten der österreichischen, ja der gesamten deutschsprachigen Literatur, es gibt wohl nur wenige Menschen, die mit ihm nicht das eine oder andere persönliche Fernseh-, Theater- oder Hörspielerlebnis in Verbindung bringen. Mit seinen gesellschafts- und oftmals auch sehr religionskritischen Texten war und ist er seiner Zeit weit voraus und damit auch zahlreichen Widerständen und Anfeindungen ausgesetzt.

Dirk Laucke Interview

"Gewisse Dinge kannst du einfach nicht sagen"

Um die Meinungsfreiheit geht es Theater- und Hörspielautor Dirk Laucke in seinem jüngsten Werk "Die Freiheit in Abrede" – eine "radiophone Show", die Anfang Dezember im Theater Oberhausen uraufgeführt wurde. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg sprach mit Autor Dirk Laucke über den aktuellen Stand der Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft.

Die Freiheit in Abrede

Darf man einen Religionsfunktionär "Arschloch" nennen?

Um den Stand der Meinungsfreiheit geht es Theater- und Hörspielautor Dirk Laucke in seinem neuen Stück "Die Freiheit in Abrede". Besonders interessiert ihn, wie es um die Meinungsfreiheit bestellt ist, wenn das Thema "Religion" verhandelt wird. Lauckes "radiophone Show" wurde am vergangenen Freitag am Theater Oberhausen unter der Regie des Autors uraufgeführt.

Irgendwie "Idomeneo"

Die Produktion des "Idomeneo" beim Luzerner Sommer Festival bleibt weit hinter dem zurück, was man von Zuflucht Kultur e.V. nach der äußerst gelungenen "Zaide" (Januar 2017, München) hätte erwarten können. Auf musikalisch hohem Niveau schlägt der Versuch der Integration durch Kunst, so es einer gewesen sein soll, leider fehl.

Jesus Christ Superstar

Revolutionär des Wahnsinns

Die Neuproduktion des Gärtnerplatztheaters "Jesus Christ Superstar" in der Reithalle München-Schwabing macht Spaß. Alles in allem ein hörens- und sehenswerter Abend, der seine dynamische Kraft durch das engagierte Ensemble in perfekt einstudierter Aktion entfaltet. Die Inszenierung von Josef E. Köpplinger setzt voll auf Emotionen und kreiert einen geradezu fatalen Sog, der das Publikum zum Voyeur im Kopf des Titelhelden werden lässt.

Haus der Freien Volksbühne

Kultur in Zeiten des Internets

Die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten an Kunst und Kultur ist für einen gesellschaftlichen Diskussions- und Entwicklungsprozess von großer Bedeutung. Mit ihrer Neuaufstellung geht jetzt die Freie Volksbühne Berlin, traditionsreichste deutsche Besucherorganisation, neue Wege, um Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Bildung für das kulturelle Leben zu begeistern.