Transhumanismus

Die Gentechnik und der Transhumanismus

KÖLN. (hpd) Vom Standpunkt des Transhumanismus aus gesehen, ist der Alterungsprozess des menschlichen Körpers eine Erbkrankheit, die in Zukunft geheilt werden kann. Der Mensch ist das Ergebnis einer über Jahrmillionen abgelaufenen Evolution. Wesentlicher Bestandteil des Evolutionsprozesses ist die Selektion. Sie ist in der Regel ein ausgesprochen brutaler Prozess der mit extremem Leid verbunden ist. Die Naturwissenschaft ist nun mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir die zukünftige Weiterentwicklung des Menschen selbst in die Hand nehmen können.

Die Selbstüberwindung des Menschen – ein Nachruf und Kommentar

BERLIN. (hpd) "Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrunde", schrieb Friedrich Nietzsche in der Vorrede von "Also sprach Zarathustra" und bezeichnete den Menschen als "Übergang". Am 9. März 2016 fand dieser Übergang sein symbolträchtiges Datum. Ein Computerprogramm hat einen der zurzeit weltbesten – menschlichen – Go-Spieler besiegt; und beim darauffolgenden Spiel am 10. März ebenfalls. Diese Niederlage ist der Beginn eines neuen Zeitalters.

Der ganz reale Transhumanismus

BERLIN. (hpd) Transhumanismus – die Verbesserung des Menschen durch sich selbst – für einige eine realistische und erstrebenswerte Zukunftsperspektive, für andere eine unrealisierbare narzisstische Selbstüberhöhung des Menschen. Was in der Diskussion häufig übersehen wird, ist die Tatsache, dass Transhumanismus nicht nur ein theoretisches Konstrukt, sondern gelebte Realität ist.

Auch ohne einen Gott braucht es Regeln

KONSTANZ. (hpd) Ich fühlte mich ein Stück weit an Science Fiction erinnert, als ich kürzlich in einem Gespräch mit einem atheistischen Kollegen erstmals ganz bewusst auf eine Ideologie hingewiesen wurde, die mir zwar in der Literatur immer wieder einmal begegnet war, über die ich aber meist lächelnd und amüsiert hinweggeblickt hatte. Doch nun sollte sie ganz praxisnah werden: Der Transhumanismus.

Konferenzteilnehmer der wissenschaftlichen Tagung zum Transhumanismus

Paradiesische Heilsversprechen hinterfragen

BERLIN. (hpd) Die Diskussionen um die Fortschritte in den Biowissenschaften, die bis zur Jahrtausendwende hauptsächlich im engeren bio- und medizinethischen Bereich, sowie in der Technikfolgenabschätzung geführt wurde, weiteten sich im Zuge der Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Juni 2000 zu einer umfassenden gesellschaftlichen Debatte aus.

Hirnchips für alle?

BERLIN. (hpd) Um “Humanistische Kritik am Transhumanismus” ging es am 15. November auf einer gut besuchten wissenschaftlichen Tagung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (HABB). Auffällig und erfreulich für den Veranstalter war die überdurchschnittlich hohe Teilnahme von jungen Menschen und auch von Nichtmitgliedern des Humanistischen Verbandes (HVD).

Ein offener Brief an Frau Käßmann

Frau Käßmann fällt immer wieder mit Bemerkungen auf, die deutlich machen, dass sie mit den Realitäten des Lebens gewisse Schwierigkeiten hat. Jüngst hat sie sich über die künstliche Befruchtung und "Social Freezing" geäußert.

Echte Menschen

FRAUENFELD/CH. (hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Die schwedische Serie “Real Humans” hat durch ihre Ausstrahlung auf Arte auch den deutschsprachigen Raum erreicht. Was man in der ersten Staffel ahnte, wurde mit dem eben gesendeten Finale der zweiten zur Gewissheit: Die Serie ist gesellschaftlich relevanter als man meinen könnte.