Whistleblower

Chelsea Manning ist in den Hungerstreik getreten

Am Freitag begann Chelsea Manning im Militärgefängnis von Fort Leavenworth im US-Bundesstaat Kansas, in dem sie ihre 35jährige Haftstrafe verbüßt, einen Hungerstreik. Im Jahr 2013 wurde sie vom US-Militärgericht wegen der Weitergabe von Hunderttausenden von geheimen Verschlusssachen des US-Militärs verurteilt.

Bob Becker fordert die Ermordung von Assange

Berater von Clinton will Assange ermorden lassen

Der Skandal um die US-Präsidentschaftskandidatin der Demokratin Hillary Clinton ist auch in Deutschland bekannt geworden. Das Auswärtige Amt versucht Gelassenheit zu zeigen. Allerdings hat man auch ernsthafte Bedenken, dass der Republikaner Donald Trump neuer US-Präsident werden könnte. Der Clinton-Berater Bob Beckel will Julian Assange für die jüngste E-Mail-Enthüllung der Demokraten (DNC) am liebsten tot sehen. Für den bereits getöteten Whistleblower Seth Rich setzte WikiLeaks eine Belohnung von 20.000 US-Dollar für die Aufklärung seiner Ermordung aus.

US-Whistleblowerin Chelsea Manning im Krankenhaus

BERLIN. (hpd) Der US-Militärsprecher Oberst Patrick Seiber bestätigte gegenüber CNN, dass Chelsea Manning "in den frühen Morgenstunden des 5. Juli" ins Krankenhaus eingeliefert und danach wieder zurück ins Militärgefängnis in Fort Leavenworth gebracht wurde. Der Sprecher sagte, dass die Beamten "weiterhin den Zustand der Insassin überwachen." CCN verbreitete daraufhin das Gerücht, dass Chelsea Manning wegen eines Suizidversuchs in das Krankenhaus gebracht worden sei. Die öffentliche Bekanntgabe an die Presse erfolgte noch bevor die Anwälte von Chelsea Manning über den Vorfall informiert wurden.

Antoine Deltour

Das Lux-Leaks-Urteil ist ein fatales Signal

BERLIN. (hpd) Die gestrige Verurteilung der beiden Whistleblower (Enthüller oder Aufklärer) im sogenannten "Lux-Leaks-Prozess" ist ein fatales Signal für unsere Gesellschaft. Damit könnten weitere potenzielle Whistleblower davon abgehalten werden, Informationen über kriminelle Machenschaften aufzudecken.

Baltasar Garzon, der Ecuadorianische Außenminister Guillaume Long, und WikiLeaks Gründer Julian Assange

"Zuerst kamen sie wegen Julian Assange"

BERLIN. (hpd) In die Berliner Volksbühne wurde am 19. Juli eine Video-Liveschaltung mit Julian Assange, dem Begründer der Internet-Plattform WikiLeaks, geschaltet. Über seine rechtliche Situation sprachen mit ihm der neue ecuadorianische Außenminister Guillaume Long, deren Regierung ihm Asyl gewährt, sowie sein Rechtsanwalt Baltasar Garzon.

Willkommen und Schutz

BERLIN. (hpd) Das Europäische Parlament hat am 29. Oktober 2015 eine Resolution über die Massenüberwachung von EU-Bürgerinnen und Bürger durch Geheimdienste in EU und USA beschlossen, darin auch einen Änderungsantrag von Jan Philipp Albrecht über den Schutz von Edward Snowden durch die EU-Staaten.

SAMIZDATA - Beweis der Verschwörung

BERLIN. (hpd) Am vergangenen Donnerstag wurde bei der NOME Galerie in Berlin-Friedrichshain die Ausstellung "SAMIZDATA: Beweis der Verschwörung" eröffnete. Es ist die erste Einzelausstellung von Jacob Appelbaum in Deutschland. Sie wird vom 11. September bis 31. Oktober 2015 in Deutschland von Tatiana Bazzichelli in Kooperation mit dem Disruption Network Lab präsentiert und kuratiert.

www.amnesty.org.uk

Ein Brief kann ihr Leben retten

BERLIN. (hpd) Chelsea Manning ist eine US-amerikanische IT-Spezialistin und ehemalige Soldatin der US-Streitkräfte. Früher als Bradley Manning bekannt, hat sie sich entschlossen, als Frau leben zu wollen. Sie wird als Whistleblower bezeichnet und hat Kriegsverbrechen und Korruption der USA, Großbritanniens und anderer Regierungen aufgedeckt.