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Jugendfeiern in Berlin und Brandenburg

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg feiert das Erwachsenwerden und würdigt zum Auftakt der JugendFEIER-Saison in Berlin am 21. April 2018 knapp 400 Jugendliche auf der großen Bühne des Friedrichstadt-Palastes.

Berlin braucht einen Humanismus-Lehrstuhl

Die Debatte um den Islam-Lehrstuhl an der Humboldt-Universität zeigt, dass sich der Staat vom kirchenförmigen Konzept religiös-weltanschaulicher Lehrstühle trennen muss. Orientiert am Grundsatz der Gleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie dem Bedarf in Berlin und Brandenburg ist die Einrichtung eines Humanistik-Lehrstuhls dringend geboten.

Wichtiges Signal für die Selbstbestimmung der Frauen

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KdöR begrüßt die angekündigte Information über die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch und behandelnde Ärzte durch den Berliner Senat und die Senatsverwaltung für Gesundheit. Zugleich fordert er die Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 218 und 219a und begrüßt die Bundesratsinitiative des rot-rot-grünen Senats.

Suizidhilfe-Recht immer konfuser und strittiger

Der Kampf zwischen Verschärfung und Liberalisierung der Suizidhilfe nimmt auf dem Feld der deutschen Gerichtsbarkeit und Rechtsstaatlichkeit groteske Formen an. Eine staatliche Behörde missachtet gar ein rechtskräftiges Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom März 2017.

Humanistischer Verband kritisiert Stärkung des Schulfaches Politische Bildung zulasten des Ethikunterrichts

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat heute mitgeteilt, dass das Schulfach Politische Bildung gestärkt wird, indem die Fächer Geschichte, Politische Bildung, Geografie und Ethik je Doppeljahrgang mit einem maximalen gemeinsamen Stundenkontingent ausgewiesen werden. Gerade vor dem Hintergrund der oft hitzig geführten Debatten ist es bedauerlich, dass auch das wertevermittelnde Fach Ethik in der Oberschule beschnitten wird.

Künstliche Ernährung muss medizinisch begründet sein

Das Oberlandesgericht München hat Rechtsgeschichte geschrieben. Erstmals wurde ein Schmerzensgeldanspruch zuerkannt, weil ein Arzt das Leben eines schwer kranken dementen Patienten über Jahre künstlich verlängert hatte. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) begrüßt, dass Ärzte zukünftig in die Pflicht genommen werden, von sich aus auf eine unzumutbare Verlängerung künstlicher Ernährung hinzuweisen. Die künstliche Ernährung des Patienten mittels PEG-Sonde sah das Gericht nicht als medizinisch indiziert an.

"Vielfalt und Toleranz sind das Fundament Berlins"

Zum Jahrestag des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz erklärt das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, dass es sich nicht davon abbringen lassen wird, für eine friedliche Gesellschaft einzustehen. Jan Gabriel, Präsident des HVD Berlin-Brandenburg, macht deutlich, dass in der Vielfalt die Stärke unserer Gesellschaft liegt.

Lebenskundeunterricht in Berlin wächst weiter

Aus der Statistik des freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterrichts an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen im laufenden Schuljahr geht hervor, dass wieder mehr SchülerInnen das freiwillige Unterrichtsangebot wahrnehmen. Die Zunahme ist fast ausschließlich auf den Humanistischen Lebenskundeunterricht, den Islamischen Religionsunterricht und den "Sonstigen Religions- und Weltanschauungsunterricht" zurückzuführen.