Mina Ahadi über den Islam in Deutschland
Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, schreibt im Tagesspiegel darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört.
Sie ist der Meinung, dass "der Islam nicht zu Deutschland gehören sollte und meine auch, dass nicht nur der Islam, sondern alle Religionen nichts im staatlichen System und Unterricht zu suchen haben. Wir müssen versuchen, noch mehr Säkularismus, noch mehr Trennung zwischen Religion und Staat zu verwirklichen."
Sie wirft der deutschen Regierung vor, den Islamismus durch ihre Politik zu unterstützen. "...es gibt immer mehr 'Kopftuch' auf der Straße, mehr Einfluss von Islamisten auf Unterrichtsinhalte, mehr Einschüchterung von Schülern und Lehrerinnen durch Islamisten, und wer hier erst recht unter Druck gesetzt wird, das sind Frauen, Mädchen, moderne und säkulare Menschen aus den sog. islamischen Ländern." Ahadi kritisiert die Regierung vor allem deshalb, weil diese bei der Islamkonferenz mit den Islamverbänden spricht und dabei all die ausgrenzt, die sich von der Religion abwendeten oder sie nicht buchstabengenau leben.
Kommentare (3)
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Frau Ahadi ist Iranerin und
Frau Ahadi ist Iranerin und Österreicherin und lebt erst seit 1996 in Deutschland. Was qualifiziert sie denn zu definieren, was zu Deutschland gehört und was nicht?
Frau Ahadi lebt also seit 19
Frau Ahadi lebt also seit 19 Jahren in Deutschland. Wie lange muss man denn Ihrer Ansicht nach in Deutschland gelebt haben, um sich von Ihnen ein Qualifikationssiegel für seine Meinung abholen zu dürfen?
Ich gebe Frau Ahadi völlig
Ich gebe Frau Ahadi völlig Recht. Die Sprache unserer regierenden Politiker verwendet falsche Worte und Begriffe. Mit Schaudern hatte ich auf das Foto von der Demonstration "je suis Charlie" in Paris reagiert, auf welchem ich den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, zwischen Bundeskanzlerin und Bundespräsident eingehakt, erkannte. Hier war alles falsch, gestellt, ganz einfach Lüge noch dazu am falschen Ort. Ich lebe nicht weit von Bordeaux entfernt, kenne persönlich etliche junge Frauen in Bordeaux, die sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus ihrer Wohnung in gewissen Stadtvierteln wagen, weil sie von Gruppen junger, machistischer Möchtegern-Muslime, die sich auf der Straße formieren, terrorisiert werden. Des weiteren weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass weit mehr als die Hälfte der Menschen, die für Muslime gehalten werden, nichts mit dem Islam am Hut haben. Gerade junge Frauen laufen den Imamen in Massen weg, so wie sie vor 50 Jahren den Priestern wegliefen. Das gilt wahrscheinlich auch in Deutschland.