Gesundheit

Rechtswidrige Intensivbehandlung

BERLIN. (hpd) In einer heute veröffentlichten Presseerklärung hat die „Bundeszentrale Patientenverfügung“ des Humanistischen Verbandes unter Berufung auf die hiesige Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen die Berliner Ärztekammer erhoben, mitverantwortlich zu sein für rechtswidrige Intensivbehandlung entgegen dem Patientenwillen.

Menschenrechte – neu bedacht

BERLIN. (hpd) Soeben erscheint die Dezembernummer 2008 von „diesseits“, der Zeitschrift des Humanistischen Verbandes. Sie hat die Menschenrechte zum Titel und will Neues zu Bedenken geben. Anlass ist der 60. Jahrestag der UNO-Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember dieses Jahres.

Sterben lassen künftig verboten?

BERLIN. (hpd) In der kommenden Woche wird der Deutsche Bundestag erneut über Patientenverfügungen beraten. Es liegen nun drei Entwürfe bereit und der Beobachter bekommt durchaus den Eindruck, besonders die CDU/CSU-Fraktion wirke darauf hin, dass es zu gar keinem Gesetz kommt. Zum Umfeld dieser Debatten gehören aktuelle Sterbefälle, Ärzte, die vor Gericht stehen und eine Gesellschaft, die gespalten ist.

Velotaxi fährt für Berliner Herz

BERLIN. (hpd) „Berlin sagt Danke! Sei Dankbar, sei herzlich, sei Berlin“ – unter diesem Motto veranstaltet Velotaxi am 31. Oktober 2008 ab 13 Uhr am Brandenburger Tor den Danke-Tag, der unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, steht. Der Erlös der Spendenaktion geht an das BERLINER HERZ, das ambulante Kinderhospiz des Humanistischen Verband Deutschlands, Landesverband Berlin.

HVD gegen „Bosbach-Entwurf“

BERLIN. (hpd) Ein friedliches Sterben-Lassen und Verzicht auf künstliche Ernährung durch PEG-Sonde im Dauerkoma oder bei schwerer Altersdemenz wäre mit dem heute vorgestellten fraktionsübergreifenden Gruppenantrag so gut wie unmöglich.

„Wie redest du eigentlich mit mir?"

MASTERSHAUSEN. (hpd) Die Tragik des sprachlosen Paares liegt genau darin, dass es keine Worte mehr füreinander findet. Was unsere Art zu sprechen über uns aussagt, erzählte der Autor, Philosoph und Psychotherapeut Dr. Mathias Jung in einem Vortrag, und gab gleich ein paar praktische Beziehungstipps.

Ärztliche Sterbebegleitung auch zu Hause

DRESDEN. (hpd) Ein deutschlandweit einzigartiges Modell der Sterbebegleitung hat die Krankenkasse AOK PLUS am 02.10. 2008 auf einem Palliativforum in Dresden vorgestellt. Das Konzept ermöglicht Sterbenskranken je nach Wunsch die Betreuung sowohl auf der Palliativstation im Krankenhaus als auch in ihrer häuslichen Umgebung. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von der Universität Leipzig.