Es wird kaum noch gebetet

Nur noch rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung beten täglich. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Zwar kann man das, wie evangelisch.de es tut, auch positiv umschreiben: "fast jeder fünfte Bundesbürger (19 Prozent) betet regelmäßig" - man kann aber auch den Schwerpunkt darauf legen, dass rund 80 Prozent der Bundesbürger es eben nicht (mehr) regelmäßig tun. 

31 Prozent der Befragten beten gelegentlich und sechs Prozent in Krisen. Es sind vor allem ältere Menschen, die (noch) beten: "Bei den über 60-Jährigen beten 69 Prozent."

Kommentare (5)

Reinhard (nicht überprüft)

Fr. 27 Mär 2015 - 10:52

Wozu denn auch? Es handelt sich schließlich um eine recht einseitige Kommunikation. Nachdenken wäre besser.

Udo Endruscheit (nicht überprüft)

Fr. 27 Mär 2015 - 15:36

Ach, die positive Konnotation der 19 Prozent ist doch verständlich... Habe auch erstmal gestaunt dass es doch so viele sind.
Abgesehen davon, hat Emnid auch gefragt, zu wem die 19 Prozent beten?

Doktor B. (nicht überprüft)

Sa. 28 Mär 2015 - 08:34

Im Artikel steht garnicht, dass 19% "täglich" beten. Es heißt "regelmäßig", und das kann ja viel bedeuten... Man müsste wissen, wie emnid genau gefragt hat.

Ralf Fischer (nicht überprüft)

Sa. 28 Mär 2015 - 15:31

Antwort auf von Doktor B. (nicht überprüft)

So sehe ich das auch. Ich gebe auch "regelmäßig" meine Einkommensteuererklärung ab - und das ist genau einmal im Jahr.

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