Am 13. Januar 2019, lediglich zwei Monate nach seiner Wiederwahl für die sechste Amtszeit zum Oberbürgermeister von Danzig, wurde Paweł Adamowicz ermordet. Das ruft historische Erinnerungen wach.
Die kurdische Regionalregierung (KRG) im Irak und der UN-Bevölkerungsfonds UNFPA wollen die weibliche Genitalverstümmelung innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre abschaffen.
Im nordbelgischen Flandern ist mit dem ersten Januar ein Verbot rituellen Schlachtens ohne Betäubung in Kraft getreten. Wallonien soll im September 2019 folgen. Beim rituellen Schlachten gibt es Unterschiede zur nicht religiös gebundenen üblichen Schlachtung. Diese werden teilweise aus den Reihen des Tierschutzes und der Religionskritik bemängelt. Religiöse Gemeinschaften protestieren gegen das Verbot.
In Österreich traten 2018 knapp 60.000 Menschen aus der römisch-katholischen Kirche aus. Die Zahl der Kirchenaustritte ist damit gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Ein homophobes evangelikales Manifest hat in den vergangenen Tagen in den Niederlanden für Unruhe gesorgt. Gegen das Manifest formierte sich breite gesellschaftliche Kritik. Sogar an vielen Rathäusern wehte zum Zeichen des Protests die Regenbogenfahne.
In einem offenen Brief wenden sich mehrere Iraner an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern eine umfassende Revision der Politik der deutschen Regierung gegenüber dem Islamischen Staat Iran. Der hpd dokumentiert den Text in voller Länge.
Die neue brasilianische Ministerin für Familie, Frauen und Menschenrechte, Damares Alves, hatte mit ihrer Aussage, dass Mädchen rosa Kleidung zu tragen hätte und Jungen blau eingekleidet sein sollten, für Entrüstung in Brasilien gesorgt. Alves gab an, Kinder in Zukunft vor Indoktrination schützen zu wollen. Die Reaktion in Form von Protesten und Bildern von Männern in rosa Kleidung ließen nicht lange auf sich warten.
Die 18-jährige Rahaf Mohammed al-Kunun wird von den thailändischen Behörden nicht zur Ausreise gezwungen. Der Flüchtlingsstatus wurde der jungen saudischen Frau durch das Hilfswerk der Vereinten Nationen zugesprochen und die Annahme wird nun von der australischen Regierung geprüft.
In Kenia ist Abtreibung verboten, wenn nicht ärztlich attestiert wird, dass das Leben der Schwangeren durch die Schwangerschaft gefährdet ist. Es drohen bis zu lebenslange Haftstrafen. Menschenrechtsorganisationen versuchen nun auch die Möglichkeit einer legalen und medizinisch betreuten Abtreibung nach einer Vergewaltigung durchzusetzen. Die katholische Ärztevereinigung versucht dagegen die kirchlichen Standpunkte in der Politik zu platzieren.
Eine weitere kleine Reform im wahhabitischen Gottesstaat: Bisher wurden seine Bewohnerinnen nicht zwangsläufig davon in Kenntnis gesetzt, sollten ihre Männer die Ehe beenden. Jetzt soll es keine heimlichen Scheidungen mehr geben, um den Frauen Unterhaltsforderungen zu ermöglichen und den Missbrauch von Vollmachten zu verhindern.