Klimawandel

Schülerprotest gegen die Untätigkeit angesichts des Klimawandels

Greta Thunberg bei Klimaprotesten in Berlin

"Wir wollen eine Zukunft, ist das zu viel verlangt?"

Am Freitag kamen 25.000 Menschen zum allfreitäglichen Schulstreik fürs Klima. Es hatte sich ein prominenter Gast angekündigt: Greta Thunberg, die Gründerin der Bewegung. Mit Spannung wurde ihre Rede erwartet. Mittlerweile sind es nicht mehr nur Schüler, die an den Demonstrationen teilnehmen, längst beteiligen sich auch ältere Generationen. Und einige von ihnen versuchen, die erfolgreiche Bewegung zu nutzen, um ihre eigenen Themen zu platzieren.

Aktuelle Studie zeigt:

Zusammenhang zwischen Klimawandel, Konflikt und Migration

In den vergangenen Jahrzehnten wurden klimatische Bedingungen nicht selten für politische Unruhen, Bürgerkrieg und Migrationsbewegungen verantwortlich gemacht – bis jetzt allerdings ohne wissenschaftliche Evidenz. Nun bestätigt eine aktuelle Studie erstmals den Zusammenhang zwischen klimatischen Bedingungen, Konflikten und Migration.

Der etwa 10 cm lange Dermophis donaldtrumpi.

Donald Trump ist Namenspate für einen Lurch

Er sieht nur Schwarz und Weiß, steckt den Kopf in den Boden, und früher oder später wird er ordentlich Probleme mit dem Klimawandel kriegen. Wer jetzt an den US-Präsidenten Donald Trump denkt, liegt nicht ganz falsch – obwohl nicht von einem Menschen, sondern von einer neu entdeckten Amphibien-Art die Rede ist.

Hirnpsychologische Fehlleistung

US-Präsident Trump weigert sich weiter, Klimawandel anzuerkennen

Weckruf, Ansporn und Hoffungsschimmer – all das vereint der jüngste Sonderbericht, den der Weltklimarat IPCC Anfang Oktober veröffentlicht hat: Wenn es der Menschheit gelingt, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, können wir die Schäden für Mensch und Natur wesentlich abmildern, so die Forscher.

Sofortiges Handeln ist der beste Schutz vor vielen unvorhersehbaren kleinen Katastrophen

Klimawandel: Wer wartet, zahlt drauf

Der Klimawandel wird Folgen haben – aber wann diese auftreten und wie schwerwiegend sie sein werden, lässt sich nicht exakt bestimmen. Genau diese Unsicherheit könnte helfen, Menschen zu schnellerem Handeln gegen den Klimawandel zu bewegen. Dies legen Ergebnisse von Computersimulationen von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön, der Universität Toronto und des Geomar in Kiel nahe.

Essay

Zeiten des Klimawandels: Ein historischer Brückenschlag von der kleinen Eiszeit bis heute

Die sogenannte Kleine Eiszeit veränderte im 17. Jahrhundert das Klima in Europa dramatisch und führte zu einer fundamentalen Umwälzung damaliger Gesellschaften. Auch heute ist die Menschheit mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. In einem Essay für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) blickt der Historiker Philipp Blom auf historische Zusammenhänge. Der hpd dokumentiert den Text in voller Länge. 

Pflanze

Max-Planck-Institut

Mitteleuropäischen Pflanzen fehlen Genvarianten zur Anpassung an Klimawandel

In den nächsten 50 bis 100 Jahren werden extreme Dürreereignisse mit großer Wahrscheinlichkeit stark zunehmen und eine immer größere Bedrohung für Pflanzen und Tiere darstellen. Es ist weit bekannt, dass ein stetiger Temperaturanstieg bereits seit Jahrzehnten im Gange ist, aber diese und andere Studien zeigen, dass das Ausbleiben von Regen eine noch größere Auswirkung auf das Überleben von Pflanzen haben wird. Bis 2070 wird es in Mitteleuropa voraussichtlich deutlich weniger Niederschlag geben als heute. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen stellte fest, dass Pflanzen in dieser Region die Genvarianten fehlen, die sie brauchen, um sich an zukünftige Verhältnisse anzupassen.