Sexualität

Warum eine Debatte über das Verhältnis von Religion und Sexualität überfällig ist

Sexuelle Zwangsneurosen

BERLIN. (gbs) Anlässlich der anhaltenden Diskussionen um die Ereignisse in Köln, bei denen in der Silvesternacht zahlreiche Frauen zu Opfern sexueller Belästigungen und sexueller Gewalt wurden, hält die Giordano-Bruno-Stiftung eine Debatte über das Verhältnis von Religion und Sexualität für dringend erforderlich.

Flirten in der Öffentlichkeit ist "unislamisch"

Neues von der türkischen Religionsbehörde

BERLIN. (hpd) Über den fortschreitenden Islamisierungsprozess in der Türkei gab es in den letzten Jahren schon viele Mitteilungen, viel zu viele! Jetzt wird ein nächster Schub bekannt, der tief in die Privatsphäre eingreift: Verlobte sollen nicht zusammenleben, in der Öffentlichkeit nicht miteinander flirten oder Händchen halten und (sunnitische) Muslime keine Ehen mit Aleviten eingehen.

Die Rote Schleife als Symbol der Solidarität mit HIV-positiven und AIDS-kranken Menschen

Zum Weltaidstag

Aids? Beten hilft! – Zumindest in Uganda

BERLIN. (hpd/pdh) In Deutschland liegt die Zahl der HIV-Neuinfektionen auf niedrigem Niveau. Das ist vor allem der dauernden Aufklärung zu verdanken. Nur die katholische Kirche tritt immer noch gegen eine effektive Aids-Eindämmung an: Der Papst hat das kirchliche Kondomverbot gerade erneuert.

"Marsch für das Leben", 2014

Die GBS unterstützt Aktionstag gegen den "Marsch für das Leben" am 19. September in Berlin

Fundamentalisten dürfen nicht über Interessen der Mehrheit bestimmen!

OBERWESEL. (hpd/gbs) Unter dem Motto "Mein Körper – Meine Verantwortung – Meine Entscheidung" rufen mehr als 30 Organisationen (neben der GBS u.a. HVD, LSVD, profamilia, terre des femmes, GEW, Teile der SPD, der Grünen und der Linken) zu einem Aktionstag gegen den diesjährigen "Marsch für das Leben" am 19. September 2015 in Berlin auf.

Prostitution legalisieren?

TRIER. (hpd) Gestern hat Amnesty International ein Positionspapier veröffentlicht, das sich für die Legalisierung von Prostitution ausspricht. Die Reaktion war erwartungsgemäß groß – so meldeten sich auch Prominente kritisch zu Wort, unter anderem Meryl Streep und Hillary Clinton. Auch innerhalb der Menschenrechtsorganisation ist diese Position umstritten, viele Stimmen sehen dadurch dessen Glaubwürdigkeit in Gefahr. Doch hätte eine Legalisierung tatsächlich so gravierende Konsequenzen?

Deckblatt der "Stuttgarter Erklärung"

Humanistischer Verband Deutschland

Geschlecht. Selbst. Bestimmt.

BERLIN. (hpd/hvd) Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) unterstützt die "Stuttgarter Erklärung" zur menschenrechtskonformen Behandlung von Trans- und Intersexualität. Die am 28. Mai 2015 verabschiedete "Stuttgarter Erklärung" umfasst Behandlungsempfehlungen, um eine menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen möglich zu machen, die ohne geschlechtliche Deutung auskommt.

SlutWalk 2011 in Berlin

Kommentar

Hot Pants und Burka

BERLIN. (hpd) Die Debatte um knappe Höschen ist bereits am Abebben; das Sommerloch gefüllt. Doch eines wurde bislang nicht thematisiert: was ein Verbot von figurbetonten Hosen und die Vollverschleierung gemein haben.

Auf der Gegenkundgebung beim sog. "Marsch für das Leben" am 20.09.2014

Irlands Abtreibungsgesetz bringt Frauen in Lebensgefahr

BERLIN. (hpd/ai) Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert die schweren Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen in Irland durch eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze der Welt. Abbrüche sind auch dann verboten, wenn die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist oder schwere gesundheitliche Folgen für die Mutter nach sich ziehen kann.

Rezension

Sexualität und Religionen

BERLIN. (hpd) Erotik und Religion - das scheinen zwei kaum miteinander in Übereinstimmung zu bringende Lebensteile zu sein. Doch das war nicht immer so und trifft auch heute nicht auf jede Religion zu. Die beiden österreichischen Wissenschaftler Anton Grabner-Haider und Franz M. Wuketits haben aktuell einen kleinen Band mit Aufsätzen zu diesem Thema bei Alibri herausgegeben.

Kramp-Karrenbauer, 2014, auf dem CDU Bundesparteitag in Köln

Kommentar

Und später dann mit Tieren…

BERLIN. (hpd) Frau Kramp-Karrenbauer hat Angst. Ein Menetekel dräut am Horizont: die gleichgeschlechtliche Ehe. Denn es wäre - so die CDU-Ministerpräsidentin des Saarlandes - Sodom und Gomorrha, wenn sich Liebende heiraten, ohne verschiedenen Geschlechts zu sein.