Sehr geehrter Herr Treiber,
juristisch ist Ihre Aussage korrekt.

Ich halte es für einen riesigen Fehler, begangen von den Eltern unseres Grundgesetzes, den religiösen Organisationen solche Sonderrechte eingeräumt zu haben.

Ich vertrete die Ansicht, dass uns die Religion von klein auf indoktriniert wird. Die Menschen glauben in der Regel an den Gott, der ihnen in jungen Jahren eigeredet wurde.
Die religiösen Übungen, die "Ausübung der Religion", dienen alle der Indoktrination. "Predigen" ist ein Synonym für "indoktrinieren". In Gottesdiensten und sonst, wo gepredigt wird, wird indoktriniert. Wer regelmäßig betet, indoktriniert sich selbst. Denken Sie an die vielen Wiederholungen beim Rosenkranz-beten!

Der deutsche Staat bildet auf Steuerzahlers Kosten Indoktrinierer für die Kirche und seit neustem auch Indoktrinierer für den Islamismus aus. Damit meine ich die Religionslehrer.
Islam und Islamismus sind nicht zu trennen. Deswegen verwende ich konsequent die Bezeichung "Islamismus".

Mit Religion werden Menschen gesteuert. Mittels Religion steuern Priester ganze Völker!
So geht Manipulation der Massen. Menschen manipuliert man mit Angstmacherei. Die religiösen Führer arbeiten mit der Erzeugung und Verbreitung von Gottesfurcht und Höllenangst. Sie spielen mit unserer Angst vor Qualen und Tod.

"Menschenfischer" sind "Rattenfänger" der übelsten Sorte.
Fische angelt man mit Ködern. Menschen angelt man mit schönen Verheißungen.
Fische fischt man mit Netzen aus Schnüren. Menschen fischt man mit sozialen Netzen.
Menschen, die schon auf Erden ein schönes Leben haben (die Reichen), sind für schöne Verheißungen nicht besonders empfänglich. Je dreckiger es Menschen geht, desto leichter lassen sie sich mit schönen Verheißungen angeln.
Ich spiele auf das Kamel mit dem Nadelöhr an. Die Geschichte ist eine verklausulierte Anleitung, wo sich Menschenfischen lohnt und wo nicht.
Bei den "Mühseeligen und Beladenen" haben die Menschenfischer beste Chancen, mit schönen Verheißungen Menschen zu angeln.
Bei den "Reichen" tun sie sich schwer.

So wie wir die Religionsfreiheit handhaben, ist sie ein Tummelplatz für Scharlatane, die Menschen mit schönen Verheißungen ködern, dann indoktrinieren und schließlich manipulieren.

Würden wir die Religionsfreiheit vom Individuum her denken, würde man sie wie folgt formulieren: "Niemandem darf eine Religion aufgezwungen werden, nicht durch physische Gewalt, nicht durch Androhung physischer Gewalt, nicht durch psychologische Gewalt (Höllenangstmacherei) und auch nicht durch Gruppenzwang/sozialen Zwang."

Die Eltern unseres Grundgesetzes haben die "Religionsfreiheit" im Sinne der Kirchen ausgestaltet, nicht im Sinne freiheitlicher Bürger.

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