Gesundheit

Reichstagsgebäude

Humanistischer Verband fordert bezüglich der Neuregelung der Suizidhilfe:

Bundestag soll Willen der Bevölkerung ernst nehmen

Vor mehr als einem Jahr hatte das Bundesverfassungsgericht den § 217 (Verbot geschäftsmäßiger Suizidhilfe) für nichtig erklärt, jedoch gibt es nach wie vor Regelungsbedarf. Der Humanistische Verband Deutschlands begrüßt daher die heutige Bundestagsdebatte zum Thema und appelliert an die Abgeordneten, den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung ernst zu nehmen.

Ermittlungsverfahren gegen Abtreibungsgegner eingeleitet

Mitte Februar erstattete das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) Strafanzeige gegen Klaus Günter Annen wegen des Verdachts der Beleidigung und der Volksverhetzung. Annen ist Betreiber der Webseiten "abtreiber.com" und "babykaust.de", auf denen er Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, als "Auftragsmörder" bezeichnet und Abtreibungen als Steigerungsform des Holocaust bezeichnet. Die Staatsanwaltschaften Mannheim und Kassel nehmen nun die Ermittlungen auf.

Ein Kommentar zur aktuellen Gesetzgebungsdebatte

Freiverantwortlichkeit nur mit Beratung?

Wie immer die Zukunft der Suizidhilfe aussehen wird, es bleibt bei der Grundvoraussetzung der Freiverantwortlichkeit. Freiverantwortlichkeit liegt vor, wenn der Suizidwillige die natürliche Einsichts- und Urteilsfähigkeit für seinen Selbsttötungsentschluss besitzt, seine Entscheidung frei von Willensmängeln ist, sein Entschluss wohlerwogen und von einer inneren Festigkeit getragen ist. Dabei ist die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, wie im gesamten Rechtsverkehr, bis zum Beweis des Gegenteils zu unterstellen.

Auf Augenhöhe: Das ideale Verhältnis von Arzt und Patient

Gleichberechtigung!

Das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten hat sich weiterentwickelt. Gut so, denn wir brauchen gegenseitiges Vertrauen und Kooperation. Und das nicht erst, wenn Covid-Impfungen auch in den Praxen anstehen, schreibt Natalie Grams in ihrer neuen Kolumne.

Schwarzschwanz-Seidenaffe

Ungeklärte Todesfälle im Duisburger Zoo

Der Zoo der toten Tiere

Am Abend des 12. März teilte der Zoo Duisburg via Facebook mit, dass sämtliche Mitglieder einer Familie von Schwarzschwanzseidenaffen – zwei Eltern- und zwei Jungtiere – urplötzlich verstorben seien: "Leider haben wir eine traurige Nachricht für euch – wir haben unsere Gruppe Seidenaffen verloren. (…) Wieso wir die Tiere ohne vorherige Symptome verloren haben, wissen wir derzeit nicht. Wir hoffen hier auf Klärung seitens der Pathologie."

"Wasservitalisierer"

Weil er zu stark strahlt:

Bundesnetzagentur verbietet 8.000 Euro teuren "Wasservitalisierer"

Nachdem die Bundesnetzagentur in den letzten Monaten vermehrt Störungsmeldungen von Amateurfunker:innen erhalten hatte, ist der Schuldige nun gefunden: Es handelt sich um einen hochfrequenten Wasservitalisierer, der in esoterischen Kreisen großes Ansehen genießt und sogar in Arztpraxen Anwendung findet. Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf sowie die weitere Nutzung des Geräts nun untersagt.

Westlicher Flachlandgorilla

PETA fordert deutsche Zoos zu verschärften Hygienevorkehrungen auf

Erster bestätigter Corona-Fall bei Gorilla in europäischem Zoo

Es gibt einen zweiten Corona-Fall bei Menschenaffen in Gefangenschaft: Nachdem im Januar drei Gorillas im kalifonischen San Diego Zoo positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat sich nun auch ein Gorilla im Prager Zoo infiziert. Dies ist die erste bestätigte Corona-Infektion bei Menschenaffen in europäischen Zoos.

Engelsburg mit Engelsbrücke

Der Vatikan und die Corona-Impfung

Manchmal möchte man einigen Katholiken empfehlen, sich Ex-Papst Benedikt und seinen Nachfolger Franziskus zum Vorbild zu nehmen. Zum Beispiel, wenn es um die Impfung gegen Covid-19 geht. Während die beiden Oberhirten den Pieks bereits erhalten haben, lehnen manche ihrer Schäfchen die Impfung ab, weil der Impfstoff Zellen von abgetriebenen Föten enthalten soll.