Kunst und Kultur

Humanistische Kinder- und Jugendbücher

LEIPZIG. (hpd) Gänge und Messestände sind auch auf der Leipziger Buchmesse reichlich gefüllt mit christlicher Literatur, Kinderbibeln, alles zu „Religion“. Doch die Suche nach säkular-humanistischer Literatur ist dieses Jahr nicht ganz vergebens. Zwei Autoren präsentieren ihre Werke: Was sagen Sie Ihren Kindern über die Welt, wenn Sie nicht an Gott glauben?

Pilger Mu (73)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Eine Begegnung mit Erika Pluhar

LEIPZIG. (hpd) Die Buchmesse in Leipzig ist gewachsen und befindet sich in den großen und neuen Hallen auf einem freien Feld am nordöstlichen Rand der Stadt. Vom 18. bis zum 21. März 2010 zählte sie rund 160.000 Besucher. Der hpd sprach mit der Autorin Erika Pluhar und besuchte eine ihrer Lesungen.

Befreiung von den „Übervätern“

(hpd) Die Soziologin Necla Kelek geht in ihrem Buch „Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam“ auf kritikwürdige Aspekte des Islam in Vergangenheit und Gegenwart ein. Einerseits ist die oberflächliche Darstellung mit problematischen Verallgemeinerungen kritikwürdig, andererseits ist die emanzipatorische Forderung nach befreiender Individualität lobenswert.

Helden der Kindheit - Childhood Heroes

BERLIN. (hpd) Berliner Kunstgalerie veranstaltet eine Benefiz-Ausstellung für das ambulante Kinderhospiz BERLINER HERZ. Mehr als 40 Künstler fertigten Werke zum Thema „Helden der Kindheit“ und stellten sie der Galerie für einen guten Zweck zur Verfügung.

Ein Gespräch mit Karlheinz Deschner

BERLIN. (gbs/hpd) Anlässlich des kirchlichen Missbrauchsskandals führte die Deutsche-Presse-Agentur (dpa) ein Gespräch mit Karlheinz Deschner. Offensichtlich waren dessen Antworten jedoch zu pointiert, weshalb dpa plötzlich von der zugesagten Verbreitung des Interviews abrückte. Der Humanistische Pressedienst (hpd) dokumentiert nachfolgend, was deutschen Zeitungslesern vorenthalten wurde.

Der „Prophet der Moderne” in Zwickau

ZWICKAU. (hpd) Die Stadt Zwickau, im Südwesten von Sachsen, hat das Glück, dieses Jahr das graphische Werk von Francisco de Goya zeigen zu können. Eine der vollständigsten Sammlungen der graphischen Blätter Goyas stellt das Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg i.Br. vom 14. Februar bis 2. Mai 2010 in den Kunstsammlungen Zwickau aus.

Mörderische Identitäten

(hpd) Es sind vor allem die Erfahrung seines eigenen Lebens, die den Autor darüber zum Nachdenken bewegten, was dazu führen konnte, dass sich der Islam heute in einer Weise darstellt, die nicht nur, aber vor allem den Westen ängstigt. Dieses Nachdenken in Form des Essays „Mörderische Identitäten“ nach-zu-lesen ist genussvoll und lehrreich, wenn auch nicht immer unwidersprochen.