christlicher Fundamentalismus

Jennifer Lopez und Shakira

Christlicher Wutbürger will NFL auf 867 Billionen Dollar verklagen

Ein fanatischer christlicher Blogger aus den USA fürchtet, dass er und Millionen andere US-Amerikaner in die Hölle kommen könnten, weil sie die Halbzeit-Show des Super-Bowls gesehen haben. Der Auftritt von Shakira und Jennifer Lopez sei ein "Soft-Porno" gewesen, vor dem hätte gewarnt werden müssen. Wenn es nach ihm geht, soll die National Football League (NFL), Pepsi und das Kabelfernsehen dafür eine astronomische Summe bezahlen. Ein Kommentar.

Trump, Müller, Gloria: In Klarheit vereint

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die gerne mit wenig geistreichen, dafür umso polarisierenderen Aussagen Schlagzeilen produziert, hat zwei Lieblingsmänner in ihrer Welt ausgemacht: Kardinal Müller und Donald Trump. Zusammengenommen sind sie ein Trio Infernale des christlichen Fundamentalismus.

Gefängnisstrafe für Sexualkunde?

Im polnischen Parlament wird ein Gesetzesvorschlag diskutiert, mit dem Kinder besser vor Pädophilie geschützt werden sollen. Gegner erkennen darin jedoch den Versuch, Sexualkunde an Schulen zu verbieten. Auch der Oberste Gerichtshof sieht das Vorhaben der Regierung kritisch.

Gegendemo zum Marsch für das Leben des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Gegendemonstranten blockierten "Marsch für das Leben"

In Berlin trafen wie jeden September "Lebensschützer" und Selbstbestimmungsaktivisten aufeinander. Der "Marsch für das Leben" kam diesmal jedoch nicht weit: Eine Sitzblockade des "What the Fuck"-Bündnisses zwang die Teilnehmer, ihre Route massiv zu verkürzen. Am gleichen Tag fanden außerdem zwei Demonstrationen statt, die eine Legalisierung von Abtreibungen forderten.

"Medical Students for Choice"

Stadtbusse werben für umstrittene Schwangerenberatung

Wenn ÄrztInnen über Schwangerschaftsabbrüche informieren, gilt das als Werbung und ist gesetzlich verboten. Nun sorgt eine (tatsächliche) Werbekampagne auf Gießener Stadtbussen für Aufsehen: Die Evangelische Allianz will die umstrittene Beratungsorganisation "Pro Femina", die versucht, Frauen von der Abtreibung abzubringen, damit bekannter machen. Und das nicht zufällig in der Stadt, in der Kristina Hänel ihre Praxis führt.

Mit 1000 Kleiderbügeln gegen 1000 Kreuze

Mit dem 1000-Kreuze-Marsch in Münster eröffnen christliche AbtreibungsgegnerInnen traditionell die Saison der "Lebensschützer-Märsche" im deutschsprachigen Raum. Wie in den Vorjahren formierte sich gegen die AbtreibungsgegnerInnen auch in diesem Jahr vielfältiger und lauter Protest.