Debatte

Renate Künast (MdB)

Die Positionspapiere der Parlamentarier auf dem Prüfstand

Kann der Gesetzgeber Rechtssicherheit für Ärzte schaffen

BERLIN. (hpd/dghs) Mit dem Thema Sterbehilfe hat sich der Deutsche Bundestag hat viel vorgenommen. Noch lässt ein konkreter Gesetzes-Text auf sich warten. Der Zeitplan der schwarz-roten Koalition hängt. Deshalb lohnt ein vertiefender Blick in die bislang vorliegenden Positionspapiere, die zumeist fraktionsübergreifend entstanden waren.

Screenshot: "Goodbye world' Terminally ill cancer sufferer Brittany Maynard ends her life"

Sterbehilfedebatte

Chronik eines angekündigten Todes

GIESSEN. (hpd) Das öffentliche Sterben von Brittany Maynard hat in den USA eine noch nie dagewesene Debatte zur Sterbehilfe entfacht. Allein in diesem Jahr wird es in über zwanzig Bundesstaaten der USA Volksabstimmungen über die Legalisierung des ärztlich-assistierten Suizids geben.

Gita Neumann

Sterbehilfedebatte

Vorwurf der Inkonsequenz ernst nehmen

BERLIN. (hpd) Die Deutsche Situation ist paradox: Freitodhilfe (egal durch wen und mit welchen Mitteln) ist in Deutschland kein Straftatbestand - anders als z. B. in den Niederlanden (wo sie wie die Tötung auf Verlangen nur Ärzten unter bestimmten Kontrollbedingungen erlaubt ist). Wir haben also die liberalste Voraussetzung zur Zulassung von Freitodhilfe, aber keine ausgewiesene Praxis – wiederum anders als in etlichen unserer Nachbarländer.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Ein Plädoyer für den assistierten Suizid

Die Freiheit zum Tode

GIESSEN. (hpd) Nach einer kürzlich vom Tagesspiegel in Auftrag gegebenen Umfrage spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger für eine Zulassung des assistierten Suizids aus: "81 Prozent der Befragten finden, dass schwerstkranken Menschen, die sterben wollen, ein Mittel zur Verfügung gestellt werden soll, mit dem sie ihren Tod selbst herbeiführen können. 14 Prozent sind dagegen, 5 trauen sich hier kein Urteil zu."

Dr. Roland Kipke

Zur aktuellen Sterbehilfedebatte

Wer A sagt, kann nichts gegen B sagen

TÜBINGEN. (hpd) Vor einem Monat hat sich Edgar Dahl kritisch mit den Thesen des Tübinger Philosophen Roland Kipke auseinandergesetzt, der den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorwarf, inkonsequent zu sein. Nun meldet sich Roland Kipke im hpd mit einer Entgegnung zu Wort.

Roland Kipke zur aktuellen Sterbehilfedebatte

Alles oder Nichts!?

GIESSEN. (hpd) In einem Artikel in der FAZ hat der Tübinger Philosoph Roland Kipke den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorgeworfen, inkonsequent zu sein. Sie würden sich in ihren Plädoyers für den ärztlich-assistierten Suizid auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten berufen, nur um es sogleich wieder zu beschneiden. Was meint er damit?

Podium und Publikum

Podiumsdiskussion in Berlin

Lebenshilfe durch Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Die Veranstaltung war ausverkauft und der Raum in der Universitätsbibliothek überfüllt; einige Gäste mussten im Hintergrund stehen. Doch selbst ihnen wurden die zwei Stunden nicht lang, in denen auf dem Podium und mit dem Publikum über die aktuelle Situation der Sterbehilfe debattiert wurde.

Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli zur deutschen Sterbehilfedebatte

Zehn eklatante Mängel

Der Gründer und Generalsekretär des schweizerischen Vereins "Dignitas", Ludwig A. Minelli, schrieb einen Gastartikel im Tagesspiegel.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Jakob Augstein zur aktuellen Sterbehilfedebatte

Demut vor dem Tod?

GIESSEN. (hpd) Jakob Augstein forderte in seiner Kolumne bei Spiegel-Online: “Sterbehilfe gehört verboten.” Für ihn nimmt “der Tod auf Bestellung” dem Leben die Würde. Unser Autor Edgar Dahl setzt sich mit den Argumenten von Augstein auseinander.